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Pending – Done: Wie behält man den Überblick im Arbeitsalltag? / Büro-Apps #7

Die nächste Kategorie Apps, die in dieser Blogreihe behandelt wird, kann man unter dem Begriff To-Do-Listen zusammenfassen. Diese Apps dienen dazu Aufgaben zu verwalten, einen an sie zu erinnern und bei der Erledigung eben solcher zu helfen.

Bei Taptodo von DIGI117 LTD kann man einzelne To-Do-Listen erstellen und verwalten.

Am besten lässt sich die App im Querformat bedienen. Die Oberfläche ist sehr ansprechend gestaltet und lädt zur Nutzung ein.

Die fehlende deutsche Übersetzung hindert nicht an einer guten, nutzerfreundlichen Bedienweise. Auf der linken Seite des Bildschirms findet sich eine Aufzählung aller erstellten Listen mit einer kleinen Anzeige, wie viele Aufgaben der jeweiligen Liste erledigt, nicht erledigt sind und insgesamt zugeordnet wurden. Tippt man auf eine der Listen, öffnet sie sich im rechten Bildschirmteil, der ca. 2/3 des kompletten Displays einnimmt. Dort kann man sich die einzelnen To-Do-Punkte in den drei beschriebenen Kategorien anzeigen lassen. Die Ansicht ist wie ein Register aufbereitet. Man kann wählen zwischen Pending (unerledigt), Done (erledigt) und All (alle). In den einzelnen Ansichten kann man sich die Aufgaben entweder alphabetisch oder nach Erledigungsdatum sortieren lassen.

Um den Charakter einer To-Do-Liste aufrechtzuerhalten, hat man die Möglichkeit, erledigte Aufgaben mit einem Häkchen zu markieren. Hierfür wird ein leeres Kästchen eingeblendet.

Tippt man den Bleistift in der oberen rechten Ecke an, gelangt man in die Bearbeitungsfunktion der aktuellen Liste. Einzelne Aufgaben in eine andere Liste zu verschieben, zu löschen oder die Reihenfolge manuell zu ändern (also ohne die Sortierungsfunktion zu nutzen), ist damit kein Problem. Möchte man einen neuen Aufgabenpunkt hinzufügen, tippt man auf das rechts unten angesiedelte +. Ein Pop-up Fenster öffnet sich. Dort kann man einen Titel, das Erledigungsdatum, einen individuellen Alarm und Notizen zu diesem Punkt eintragen. In der Liste angezeigt, wird lediglich der Titel und das Datum der Deadline.

Nutzt man den Bleistift in der oberen linken Ecke, kann man alle Listen verwalten und organisieren. In der kostenfreien Version hat man die Möglichkeit drei Listen zu erstellen. Dies schränkt die Aufgabendifferenzierung, z.B. nach Projekten, ein.

Im Bereich Settings (Einstellungen)kann man die Alarmfunktion verwalten, einen Passwortschutz einrichten und seinen Google Account mit der App synchronisieren. Die Synchronisation dient dazu, seinen Google Kalender mit Taptodo zu verbinden und so Termine in die App zu importieren.

Des Weiteren kann man bei den Settings eine Nachricht an den Support schreiben und ein Hilfemenü aufrufen. Mit Hilfe von Screenshots wird die Funktionsweise der App erklärt. Die Erläuterungen in englischer Sprache sind leicht verständlich.

Diese App bietet nicht nur die Verbindung zum privaten Google Account, man kann auch eine E-Mail mit der aktuellen Liste in Tabellenform verschicken. In der Tabelle ist alles aufgeführt, was man zu den einzelnen Aufgaben eingetragen hat.

Fazit:
Durch die einfache, nutzerfreundliche Aufmachung der App spielt es keine Rolle, dass die Menüführung auf Englisch ist. Mit Taptodo erhält man eine aufgeräumte To-Do-Listen Sammlung, die sich leicht verwalten lässt. Leider gibt es diese App nicht für das Betriebssystem Android. Als Alternativen bieten sich Evernote und Wunderlist an, die in den beiden nachfolgenden Blogbeiträgen vorgestellt werden.

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