Die Medienscouts

Am Gymnasium im Gustav-Heinemann-Schulzentrum (GHZ) haben Medienscouts ihren Einsatz. Es handelt sich dabei um Schülerinnen und Schüler der 9. Klasse, die jüngere Schüler über die Gefahren des Internets aufklären und ihnen beibringen mit Auskünften über sich selbst  vorsichtig umzugehen. Cybermobbing und Weiterleitung von Sexting-Bildern (Versand von erotischem Bildmaterial des eigenen Körpers) sind nur zwei Themen, die mit den Medienscouts besprochen werden. Dabei hat sich das Konzept bewährt, auf Augenhöhe mit den Schülern über diese Themen zu sprechen. Die älteren Schüler sind näher an den Problemen und Sorgen dran als vielleicht die Lehrer oder Eltern. Die Medienscouts nehmen auch Vorbildfunktion wahr, indem sie einen verantwortungsvollen Umgang mit den Medien vorleben.

Das weit gefasste Thema Medienkompetenz beinhaltet die Bereiche Medienkunde, Mediennutzung, Medienkritik und Mediengestaltung. Vom IT-Hintergurndwissen bis zum layouten einer digitalen Präsentation reicht das Wissen rund um Smartphone, Facebook und Co. Durch diesen Wissensdschungel lotsen die Medienscouts ihre jüngeren Mitschüler. Das Konzept kommt so gut an, dass sich demnächst auch die Eltern von den Medienscouts schulen lassen wollen.

Quelle:

http://www.medienscouts-nrw.de

Eltern als Partner in der Leseförderung

Das Landesinstituts für Schule und Medien Berlin-Brandenburg (LISUM) stellt in der Broschüre „Gemeinsame Sache machen: Eltern als Partner der Leseförderung in der Schulanfangsphase“ in der Praxis erprobte Beispiele vor. Folgende Themen werden behandelt:
• Die Familie als Partner in der Leseförderung willkommen heißen
• Eltern über Leseförderung informieren und sich respektvoll darüber austauschen
• Die Familie als anregenden Lese(lern)ort unterstützen
• Eltern als Mitgestalterinnen und Mitgestalter von Lesekultur an der Schule einbeziehen

Zum Download der Broschüre.

EU-Kommission: Vorschläge für einheitlichen digitalen Binnenmarkt und Reduzierung der Mehrwertsteuer für digitale Medieninhalte

Der dbv berichtet: „Die EU-Kommission hat am 6. Mai ihre Strategie für einen einheitlichen europäischen digitalen Binnenmarkt vorgestellt, die die 28 nationalen Märkte zu einem einzigen zusammenführen soll. Zum besseren Zugang zu digitalen Waren und Dienstleistungen will die Kommission u.a. noch vor Ende 2015 Rechtsetzungsvorschläge unterbreiten, um die Unterschiede zwischen den nationalen Urheberrechtssystemen zu verringern und den Nutzern EU-weit einen umfassenderen Online-Zugang zu geschützten Werken zu ermöglichen. Vor dem Hintergrund dieser umfassenden neuen Digitalstrategie kündigte der Präsident der EU-Kommission Juncker an, eine ermäßigte Mehrwertsteuer für digitale Medieninhalte anzustreben.“

Weitere Informationen (in englischer Sprache): ec.europa.eu/…
Quelle: dbv-Newsletter Nr. 45 2015 (13. Mai)

Auf den ersten Blick: Europäischer Literaturwettbewerb (30.09.2015)

Europaweit lädt die Jugend-Literaturwerkstatt Graz zum Schreibwettbewerb ein. Das Thema lautet “Auf den ersten Blick” und soll Anregung und nicht Beschränkung sein. Die Beiträge sollen in deutscher Sprache eingereicht werden. Aufgerufen sind die Altersgruppen 8 bis 13 Jahre und 14 bis 18 Jahre sich mit Gedichten, Geschichten, Theaterstücken und Tagebuchaufzeichnungen zu bewerben. Einsendeschluss ist der 30.09.2015. Gewinnen kann man die Teilnahme an einer internationalen Werkstattwoche in Österreich. Die besten Texte werden in einem Buch und im Internet veröffentlicht.

Quelle: www.literaturwerkstatt.at

Start des 104. Bibliothekartag

Heute öffnen sich die Tore des 104. Bibliothekartages in Nürnberg. Es werden über 4.000 FachkollegInnen aus aller Welt erwartet. Für alle, die nicht vor Ort dabei sein können, haben wir die wichtigsten Seiten im Netz zusammengetragen:

Zur Nachlese:

Bibliothekarisch.de sammelt die Reaktionen und Gedanken der Biblio-Blogosphäre unter: http://blog.bibliothekarisch.de/blog/2015/05/23/der-bibliothekartag-2015-in-der-biblioblogosphaere-bibtag15/

Alle Präsentationen werden suk­zes­si­ve auf den OPUS-Publikationsserver geladen. Die Volltexte finden Sie in Zukunft hier

 

Studie zu funktionalem Analphabetismus am Arbeitsplatz

Die Stiftung Lesen hat eine Studie zum funktionalen Analphabetismus am Arbeitsplatz herausgegeben: „In Deutschland leben 7,5 Millionen erwachsene Menschen, die trotz Schulbesuchs nicht richtig lesen und schreiben können. Mehr als die Hälfte von ihnen ist erwerbstätig. Die Untersuchung zeigt, dass funktionaler Analphabetismus am Arbeitsplatz entgegen der gängigen Auffassung kein verstecktes Phänomen ist: Viele Betroffene gehen offen damit um, Kollegen und Arbeitgeber wissen häufig von funktionalen Analphabeten in ihrem Umfeld.“
Zur Studie.