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Der Medienpass NRW in der Stadtbücherei Ibbenbüren

Ein Gastbeitrag von Dagmar Schnittker, Leitung der Stadtbücherei Ibbenbüren

Die Stadtbücherei Ibbenbüren entwickelt seit mehreren Jahren Angebote auf Basis des Medienpasses NRW für Grund- und weiterführende Schulen, um bei der Förderung von Medienkompetenz zu unterstützen. Im Rahmen der Überarbeitung des Medienpasses und dessen Übergang in den Medienkompetenzrahmen NRW hat die Stadtbücherei ihr Konzept überarbeitet und insbesondere den neu hinzugekommenen Teilbereich „Problemlösen und Modellieren“ berücksichtigt. Der folgende Beitrag geht auf das Konzept in Ibbenbüren sowie die Ausgangssituation der Schulen in NRW und den daraus für Bibliotheken erfolgenden Konsequenzen ein. Read More

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Neue Welten entdecken! Die neue Jugendbibliothek der STADT.BIBLIOTHEK.BERGHEIM

Das Land Nordrhein-Westfalen unterstützt die Entwicklung Öffentlicher Bibliotheken u.a. durch die finanzielle Förderung von innovativen Projekten. Die Fachstelle für Öffentliche Bibliotheken NRW stellt in lockerer Reihenfolge interessante Praxisbeispiele aus verschiedenen Förderprogrammen in Form von Gastbeiträgen auf ihrem Blog vor. Der vorliegende Beitrag stellt das Konzept der Stadtbibliothek Bergheim vor, welche gemeinsam mit Bergeheimer Jugendlichen einen neuen Jugendbereich entwickelt und eingerichtet hat. 

Bibliotheken müssen heute mehr sein als nur reine Ausleih-Orte für Medien: Sie sind Treffpunkte für Menschen jeden Alters, Bildungspartner und Anlaufstelle für alle sozialen Schichten und Kulturen. Die STADT.BIBLIOTHEK.BERGHEIM nutzt ihre zentrale Lage mitten im Herzen der Kreisstadt und bietet neben aktuellen Medien ein kontinuierliches Veranstaltungsprogramm mit kostenlosen Angeboten und Mitmach-Aktionen. Kinder und Jugendliche als besondere Zielgruppen für die Bibliothek zu begeistern, ist dabei eine große Herausforderung, die die Bergheimer mit ihrer neuen Jugendbibliothek meistern wollen.

„Kinder und Jugendliche entdecken hier speziell auf ihre Interessen und Bedürfnisse zugeschnittene Angebote und lernen ihre Bibliothek von einer modernen, vielfältigen und lebendigen Seite kennen“, erklärt die Leiterin der Jugendbibliothek in Bergheim Lisa Joos. „Sie brauchen einen eigenen Bereich, in dem sie sich wohlfühlen, in dem sie ungestört sein können, den sie cool finden und in dem sie alle Medien finden, die für sie interessant sind“.

Als Pilotbibliothek im NRW-weiten Projekt „Lernort Bibliothek“ ist es der Stadtbibliothek Bergheim  gelungen immer mehr Jugendliche als Kunden zu gewinnen. Vor allem nachmittags nach der Schule ist die Mehrzahl der Arbeits- und PC-Plätze von Jugendlichen besetzt, die nicht immer nur für die Schule arbeiten.  Nachdem 2014 mit dem „Schülercenter“ eine gesonderte Lernbibliothek aufgebaut wurde, startete die Bibliothek im April 2017 mit der Einrichtung des Jugendbereichs als zusätzliche Freizeitbibliothek für junge Menschen ab 13 Jahren. Ziel war es der Zielgruppe Raum für einen gemütlichen Aufenthalt in der Bibliothek zu bieten.

 

Planung und Einrichtung

Von Anfang an sollte den Jugendlichen die Möglichkeit gegeben werden, eigene Wünsche und Vorstellungen einzubringen. Wichtiger Baustein dabei war die Zusammenarbeit mit den Schulen und Jugendeinrichtungen der Stadt Bergheim. So wurde die Idee eines speziellen Bereichs für Jugendliche u.a. im „Arbeitskreis Jugendarbeit“ der Kreisstadt Bergheim mit den verschiedenen Jugendeinrichtungen diskutiert.

Mit Hilfe eines Fragebogens konnten die Mädchen und Jungen neben Angaben zur eigenen Freizeitgestaltung und Mediennutzungsverhalten auch ihre Wünsche zur Farbgebung, Möblierung und Medienauswahl äußern, welche vom Planungsteam bei der Auswahl berücksichtigt wurden. Die durchgehend positive Resonanz bestärkte die Stadtbibliothek in ihren Planungen.

Die Umfrage ergab, dass die Jugendlichen eine dezente Farbgebung bevorzugen und in der Mitte des Raumes Platz für Sitzgelegenheiten und für die neue Spielekonsole benötigt werden würde. So stand schnell fest, dass die Regale entlang des Geländers aufgestellt werden sollen, welche auch die eines Schiffes nachempfundene Rundung des Gebäudes wieder aufgreifen würde.

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Die alten Regale mussten weichen und sind durch modern geschwungene weiße Holzmöbel ersetzt worden, in denen Bücher, Konsolenspiele, Hörbücher und DVDs optimal in Szene gesetzt werden.

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Einen besonderen Hingucker bildet die im Raum stehende Manga-Wand mit Guckloch, die gleichzeitig als Raumteiler und Sichtschutz dient. Die Regalbeschriftung bilden Holztafeln, die mit schwarzem Tafellack beschichtet und gut sichtbar auf den Regalen montiert sind. So fällt die Orientierung leicht und jeder findet schnell das gesuchte Genre.

 

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Gemütliche Sitzmöbel in ausgefallenem Design laden zum Chillen ein, Handys können an USB-Steckdosen aufgeladen werden und zwei Laptops stehen zum Surfen im Internet bereit. Durch die Einbringung von schallabsorbierenden Flächen und Materialen konnte die Lautstärke in diesem Bereich erheblich gesenkt werden.

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Jugendliche dürfen Shoppen!

Durch die Zusammenarbeit mit den weiterführenden Schulen entstand der Kontakt zur Literatur-AG der Albert-Einstein-Realschule in Bergheim. Die Jugendlichen erhielten ein eigenes Budget in Höhe von 300 €. Für diesen Betrag durften sie eigene Bücher auswählen. Zusammen mit Lisa Joos, der Leiterin der Kinder-und Jugendbibliothek und Miriam Effertz von der Buchhandlung Mayersche / Moewes suchten die Schüler auf Grundlage von Verlagskatalogen und dem ekz-ID ihre Titel aus und gaben direkt eine Bestellung auf.

Nachdem die Bücher geliefert waren, rückte die Medienbearbeitung in der Bibliothek in den Fokus: Einbinden und Katalogisieren standen auf der Tagesordnung. Für die Teilnehmer war dies ein spannendes Erlebnis, weil sie so zum ersten Mal den Weg eines Buches in „ihrer“ Bibliothek nachvollziehen konnten. Für Lisa Joos war die Zusammenarbeit ebenfalls eine tolle Erfahrung: „Die Jugendlichen waren von Anfang an mit vollem Einsatz und großem Interesse bei der Sache und sind bis zum Schluss dabeigeblieben.“

Als Höhepunkt stand dann die Präsentation der ausgesuchten Bücher und des erfolgreichen Projekts auf der Einweihungsparty auf dem Programm. Trotz der natürlich vorherrschenden Nervosität wurde auch diese „Hürde“ mit Bravour genommen!


VR-Scouts – Einblicke in virtuelle Welten!

Das absolute Highlight  der neuen Jugendbibliothek ist ein großer Flat-Screen mit der Spielekonsole Playstation 4 PRO und zugehöriger Virtual-Reality-Brille „Playstation-VR“.

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Neben der vielzitierten Lesekompetenz ist mittlerweile die Vermittlung von Medienkompetenz zu einer wichtigen Hauptaufgabe von Bibliotheken geworden. Sie verstehen sich immer mehr als Orte, an denen das Ausprobieren neuer Technologien ermöglicht und begleitet wird. Im Zuge dessen wird auch das Thema „Gaming“ immer wichtiger. Es war also schnell klar, dass eine Spielekonsole hermuss, die von allen benutzt werden kann.

Als Folge der Zusammenarbeit mit den Jugendzentren entstand das Konzept der „VR-Scouts“: Technikinteressierte Jugendliche übernehmen selbst Verantwortung, werden von Mitarbeitern der Stadtbibliothek zu VR-Scouts qualifiziert und stellen an jedem ersten Mittwoch im Monat anderen Kindern und Jugendlichen die Möglichkeiten der Playstation-VR vor – natürlich in der Jugendbibliothek vor Ort.

In zusätzlichen Workshops, die in Kooperation mit der VHS stattfinden, können zudem auch interessierte Erwachsene diese neue Technik ausprobieren und ihr Wissen erweitern.

Insgesamt ist so ein Angebot für junge Leute entstanden, das viele Arten von Medien und Techniken umfasst und dazu einlädt, sich mit der Welt auf unterschiedlichste Weise auseinanderzusetzen.

 

Cocktailbar und heiße Musik

Feierlich eingeweiht wurde die Jugendbibliothek durch Bürgermeister Volker Mießeler Mitte Februar 2018.

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Es gab eine Bar mit alkoholfreien Cocktails, eine Selfie-Wand und einen DJ, der zu später Stunde ein paar tanzfreudige Gäste auf den Dancefloor lockte.

 

Begeistert aufgenommen wurde natürlich die PS4 mit der zugehörigen VR-Brille. Dazu konnte die Bibliothek einen Referenten der örtlichen Volkshochschule gewinnen, der ebenfalls ein „leidenschaftlicher Zocker“ ist. Er erklärte die Besonderheiten des Systems und zeigte die Möglichkeiten des VR-Systems auf.

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Aber auch die neue, attraktive Aufstellung der Medien wurde von den Jugendlichen gelobt: „Mein Problem ist nicht es nicht, ein Buch zu lesen. Mein Problem ist es, ein Buch zu finden“, so der Kommentar eines Gastes. Und das gehe in der neuen Jugendbibliothek besser: „Ich kann sofort alle Bücher sehen und gucken, was mich interessiert“.

Die Vielfalt der Stile und Medien ist jedenfalls groß: Jugendbücher, DVDs, Konsolenspiel, Hörbücher, Mangas oder auch Graphic Novels finden sich in der neuen Abteilung. Weil sich schnell Schlangen vor der VR-Brille bildeten, sahen sich die Jugendlichen auch bei den Büchern um. Und der ein oder andere nahm sogar eins mit nach Hause.

 


 

Die STADT.BIBLIOTHEK.BERGHEIM stellt sich vor:

Die Kreisstadt Bergheim hat über 62.000 Einwohner und ist eine große kreisangehörige Stadt im Rhein-Erft-Kreis. Bergheim, (damals genannt „Bercheim“), entstammt der Zeit des 6. Jahrhunderts nach Christus. Es bedeutet: „Siedlung auf einem Berg“.

Die STADT.BIBLIOTHEK ist Partnerin im Bildungsnetzwerk der Stadt Bergheim und zentral gelegen im MEDIO.RHEIN.ERFT. Die Bibliothek verfügt über 9 1/2 Personalstellen und wird von einem großen Team ehrenamtlicher Helfer untersützt.
Weitere Informationen auf der Webseite der STADT.BIBLIOTHEK unter: https://www.stadtbibliothek.bergheim.de
oder auf der Facebook-Seite unter: https://www.facebook.com/Stadtbibliothek.Bergheim

 

Ansprechpartner:

Werner Wieczorek
Bibliotheksleiter

Konrad-Adenauer-Platz 1
50126 Bergheim

E-Mail: werner.wieczorek@bergheim.de

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Einführung eines Discovery OPAC für die Stadtbibliotheken im Kreis Recklinghausen

Das Land Nordrhein-Westfalen unterstützt die Entwicklung Öffentlicher Bibliotheken u.a. durch die finanzielle Förderung von innovativen Projekten. Die Fachstelle für Öffentliche Bibliotheken NRW stellt in lockerer Reihenfolge interessante Praxisbeispiele aus verschiedenen Förderprogrammen in Form von Gastbeiträgen auf ihrem Blog vor. Der vorliegende Beitrag stellt die Einführung eines Discovery-Systems der Stadtbibliotheken im Kreis Recklinghausen vor.

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Ausgangslage

In 9 von 10 Städten im Kreis Recklinghausen gibt es eine Stadtbibliothek; bis auf eine Ausnahme handelt es sich um Bibliotheken der Sektion 3. Alle Bibliotheken set­zen die Software BIBLIOTHECAPlus (OCLC GmbH) ein und (fast) alle waren seit 2004 mit der Verbundvariante des BIBLIOTHECAPlus OPACs im Internet vertreten.

Die Bibliotheken im Kreis Recklinghausen in Zahlen (DBS 2016):

Aktive Leserinnen und Leser im Kreis RE: 45.204
Physischer und virtueller Medienbestand: 703.288
Entleihungen insgesamt: 2.349.735

Eine Ablösung des alten OPACs zugunsten moderner Suchmaschinentechnologie war längst überfällig: Allerdings gab es bisher keine Alternativen. Das Nachfolgeprodukt „OPEN“ der OCLC GmbH wurde leider nicht in einer Verbundvariante entwickelt.

Nach einer Marktsichtung Anfang 2017 durch Präsentationen der Firmen OCLC, EKZ und subkom wurde deutlich, dass aktuell nur mit dem Produkt „smartBib“ der sub­kom GmbH die Möglichkeit besteht, einen modernen Verbund-OPAC mit integrierter Kontofunktion zu entwickeln. Der smartBib wurde zu diesem Zeitpunkt in der Stadt­bibliothek Münster eingesetzt. In unserem Projekt ging es darum, die Funktionalitäten um die gleichzeitige Suche in mehreren Bibliotheksbeständen zu erweitern, den smartBib also in einer Verbundversion zu entwickeln.

Im Kreis Recklinghausen (631.595 Einwohner, Stand 31.12.2016) befinden sich alle Städte in der Haushaltssicherung. Dieses Projekt konnte nur durch die Bewilligung von Fördermitteln durchgeführt werden, im März 2017 hat das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen die Zusage der Mittel erteilt.

Projektziele

  • Einführung eines Rechercheportals auf Basis eines Discovery Systems. Koope­rationsprojekt aller Stadtbibliotheken im Kreis Recklinghausen
  • Einbinden digitaler Angebote und externer Datenbanken
  • Vollständige Integration der OPAC Kontofunktionen. Ablösung des BIBLIOTHECAPlus(Verbund) OPACs

Projektorganisation

Das Projektmanagement übernahm das Rechenzentrum des Kreises Recklinghau­sen. Eine Projektgruppe mit Bibliothekar*innen aus den beteiligten Bibliotheken wurde gebildet. Diese Gruppe hatte die Aufgabe, ein Pflichtenheft zu er­stellen und die Ergebnisse der einzelnen Projektphasen zu testen.

Der smartBib basiert auf VuFind, der weltweit führenden Open-Source Lösung für Discovery Systeme. Die Suche erfolgt über einen Index, indem die Mediendaten der Bibliotheken zusammengefasst sind. Dieser Index ermöglicht eine performante Re­cherche und nachträgliches Facettieren und Filtern der Bestände. Die Aktualisierung der Daten erfolgt täglich, ein Export/Import der Titeldaten wird jede Nacht durchge­führt. Der Zugriff auf die Exemplardaten und Leserkonten erfolgt online: Über eine Schnittstelle, den BibConnector von subkom, kommuniziert der OPAC mit der Bibli­otheksdatenbank.

Im Projektverlauf wurde zunächst der Suchindex aufgebaut und getestet. Filter und Facetten wurden nach den Wünschen der Bibliotheken eingerichtet. Nach der In­stallation der Schnittstelle BibConnector wurden die Exemplaranzeige und die Kon­tofunktionalitäten getestet. Von April 2017 bis Februar 2018 fanden 9 Treffen der Projektgruppe statt. Im März 2018 wurde der OPAC frei gegeben.

Die OPAC-Startseite

Im Mittelpunkt der Eingangsseite stehen die Stöberfunktionen. Die Bibliotheken ent­scheiden durch die Belegung eines Feldes im Katalogisat, welche Medien zu den aufgeführten Themen angezeigt werden.

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Über ein Pulldown-Menü neben dem Suchschlitz kann eine Bibliothek für die Recher­che voreingestellt werden. Alle weiterführenden Informationen sind in der Fußzeile verlinkt.

Trefferliste

Bei der Trefferanzeige nach Eingabe eines Suchbegriffs sind alle Facetten geschlos­sen. Diese Einstellung ist so gewünscht, damit ein Überblick über alle wählbaren Fil­ter vorhanden ist. Folgt man dem Titellink, werden die Detail- und Exemplarinformati­onen der oben aufgeführten Bibliothek angezeigt.

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Deduplizierung

Beim Aufbau der Suchindizes erfolgt eine Dublettenprüfung: ist ein Titel in mehreren Bibliotheken vorhanden, wird ein „Repräsentant“ mit dem Nachweis aller besitzenden Bibliotheken angezeigt. Wenn bei der Recherche bereits eine Bibliothek als Facette ausgewählt wurde, wird das Katalogisat dieser Bibliothek zum Repräsentanten. Eine vorausgewählte Bibliothek steht also immer oben.

Detailanzeige und Exemplarinformationen

Die wichtigsten Titelfelder werden sofort angezeigt, weitere sind in der Registerkarte Beschreibung aufgeführt. Nach Möglichkeit sollen die Exemplarinformationen ohne zusätzliches Scrollen gleich sichtbar sein. Bei der Exemplaranzeige wird in Echtzeit auf die Informationen aus der Datenbank zugegriffen. Wenn vorbestellbare Exemp­lare vorhanden sind, wird ein Link für die Kontoanmeldung eingeblendet.

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Nach der Kontoanmeldung kann eine Vormerkung durchgeführt werden.

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Leserkonto

Eine Kontoanmeldung ist notwendig, um eine Vorbestellung durchzuführen. Davon unabhängig ist eine Kontoanmeldung in der Kopf­zeile des OPACs möglich.

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Die entliehenen Medien werden aufsteigend nach Rückgabedatum sortiert angezeigt. Im Anschluss daran erfolgt die Anzeige von „entliehenen“ Medien der Onleihe. Unter welchen Bedingungen eine Leihfristverlängerung durchgeführt werden kann, ist in den Bibliotheken unterschiedlich geregelt, die individuellen Voreinstellungen werden vom BibConnector aus der jeweiligen Datenbank gelesen.

Das Speichern von Suchanfragen ist ebenso möglich wie das Erstellen von Favori­tenlisten.

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Responsives Design

Das Layout der Anwendung verhält sich responsiv und ist auch auf Smartphones und Tablet PCs gut nutzbar.

Landesförderung 2017 in Bearbeitung

Fazit

Die Ziele „Einführung eines Discovery Systems in einem Bibliotheksverbund mit inte­grierter Kontofunktion“ wurden sehr zufriedenstellend und ansprechend umgesetzt. Im Verlauf des Projekts galt es immer wieder neu zu denken, wie sich das System bei der Suche in einer oder in allen Bibliotheken verhält. Besonderes Highlight ist die Deduplizierung mehrfach vorhandener Titel.

Beim Thema Einbinden digitaler Angebote und externer Datenbanken ist allerdings noch Entwicklungspotential vorhanden: die Onleihe und Munzinger Online sind zwar als zusätzliche Angebote integriert. Allerdings werden die Daten über „Umwege“ zu­nächst aus einer Bibliotheks-Datenbank exportiert und anschließend wieder in den Index importiert. Zukünftig sollten die Anbieter digitaler Inhalte Metadaten zur Verfü­gung stellen. Weitere Angebote, z.B. Brockhaus Online, sollen integriert werden.


Die GKD Recklinghausen stellt sich vor:

Die GKD (Gemeinsame Kommunale Datenzentrum) Recklinghausen ist ein öffentlich-rechtlicher Zweckverband kommunaler IT-Dienstleister für den Kreis Recklinghausen und der Städte Castrop-Rauxel, Datteln, Dorsten, Gladbeck, Haltern am See, Oer-Erkenschwick, Recklinghausen und Waltrop.

Ansprechpartnerin:

Petra Böhm
Gemeinsame Kommunale Datenzentrale Recklinghausen
Zweckverband
Castroper Straße 30
45665 Recklinghausen
E-Mail: petra.boehm[at]gkd-re.de

Herzlich Willkommen bei der Fachstelle für Öffentliche Bibliotheken NRW

Auf unserem Blog möchten wir Sie über unsere Aktivitäten für die Öffentlichen Bibliotheken in NRW informieren. Neben Berichten aus den Arbeitsschwerpunkten Bibliothek als realer und digitaler Ort, Lebenslanges Lernen in der digitalen Gesellschaft und Bibliotheksmanagement, veröffentlichen wir Praxisberichte aus den Bibliotheken in NRW. Außerdem stellen wir für Sie täglich Neuigkeiten aus dem Bibliothekswesen zusammen. Sie finden uns auch auf Facebook, Flickr und der Homepage der Bezirksregierung Düsseldorf.

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Meerbusch: Nachfolge der Bibliotheksleitung bekannt gegeben

Die Nachfolgerin von Hildegard Bodden-Omar steht fest. Heike Gennermann wird neue Leiterin der Stadtbibliothek Meerbusch ab Januar 2019. Frau Gennermann leitete in der Vergangenheit bereits die Stadtteilbibliothek in Meerbusch Strümp und verantwortet seit 2011 die digitalen Angebote und bietet Rechercheschulungen für Schüler an.

Quelle: RP Online „Neue Chefin für die Bibliothek“ (09.11.2018), online verfügbar unter:
https://rp-online.de/nrw/staedte/meerbusch/meerbuscher-bibliothek-soll-treffpunkt-fuer-kluge-koepfe-werden_aid-34387197?fbclid=IwAR3S84hGdmskuLKCTaCYomM18yi_HPx_9lWACJrlD69Tg1LxaCV_LAu_sPs

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Radevormwald: Sandra Oetelshoven ist neue Leiterin der Stadtbücherei

Die Stadtbücherei Radevormwald hat nach 37 Jahren ihre Leitungsstelle neu besetzt.
Seit Anfang November ist Sandra Oetelshovel die neue Leiterin der Stadtbücherei.

Die studierte Bibliothekarin bringt Erfahrungen aus dem Buchhandel mit und freut sich auf ihren neuen Arbeitsplatz. Zu ihren neuen Aufgaben zählt u.a. die Zusammenarbeit mit Institutionen vor Ort sowie „in der Stadt immer wieder betonen, wie wichtig die Bibliothek ist“.

Quelle: RP online: „Stadtbücherei unter neuer Leitung“ (06.11.2018), online verfügbar unter: https://rp-online.de/nrw/staedte/radevormwald/wechsel-in-der-leitung-der-stadtbuecherei-radevormwald_aid-34294107

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Wipperfürth/Hückeswagen: Konzept für eine gemeinsame Stadtbibliothek

Die Kommunen der Städte Wipperfürth und Hückeswagen stellen Überlegungen an ihre jeweiligen Bibliotheken unter einem Haus zusammen zu fassen.

Masterstudenten der TH Köln haben unter der Leitung von Dr. Tom Becker dazu ein konkretes Konzept mit Handlungsvorschlägen erarbeitet, das bereits Vertretern der Städte präsentiert wurde.

In diesem Konzept soll die Stadtbücherei Wipperfürth primär als Lernort und die Stadtbücherei Hückeswagen primär als Freizeitort fungieren.

Zusätzlich soll ein Synergieeffekt durch eine gemeinsame Leitung, ein gemeinsames Leitbild sowie einen Erwerbungsetat entstehen.

 

Quellen:

Kölnische Rundschau: „Konzept für Fusion der Stadtbüchereien erklärt“ (07.11.2018), online verfügbar unter: https://www.rundschau-online.de/region/oberberg/wipperfuerth/wipperfuerth-hueckeswagen-konzept-fuer-fusion-der-stadtbuechereien-erklaert-31550396?dmcid=f_yho_RSS-Feed%20Oberberg

RP online: „Konzeptfür gemeinsame Stadtbibliothek“ (07.11.2018), online verfügbar unter: https://rp-online.de/nrw/staedte/hueckeswagen/hueckeswagen-konzept-fuer-gemeinsame-stadtbibliothek_aid-34316743

 

 

 

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Kulturstiftung des Bundes: Förderprogramm „hochdrei – Stadtbibliotheken verändern“

Die Kulturstiftung des Bundes hat erstmalig ein Förderprogramm für Bibliotheken aufgelegt. Der Begriff „hochdrei“ wurde gewählt, da es um den 3. Ort geht und Räume in Kubikmetern bemaßt werden.

Zielgruppe sind Klein-, Mittel- und Großstadtbibliotheken. Das Programm stellt die Öffnung der Bibliothek hinein in die Stadtgesellschaft in den Mittelpunkt. Es geht um die Entwicklung einer Partnerstruktur mit örtlichen Akteuren (Vereine, Zivilgesellschaftliche Institutionen usw.). Bestehende Kooperationen können genannt werden.

Im Rahmen des Förderprogramms steht ein Fond zur Finanzierung einer Prozessbegleitung für die Entwicklung von Konzepten und Ideen von Bibliotheken auf dem Weg zum 3. Ort zur Verfügung. Antragsberechtigt sind Bibliotheken der Sektionen 3a, 3b, 2 und 1. Die Fördersumme beträgt mindestens 50.000,- max. 200.000,- Euro. Aufzubringende Eigenmittel 10% in Barmitteln, die zur Summe der Fördermittel hinzukommen. Drittmittel werden als Eigenmittel anerkannt.

Anträge können in zwei Runden gestellt werden.

  1. Antragstellung bis 30.11.2018, Durchführungszeitraum bis 31.03.2019
  2. Antragstellung bis 31.08.2019, Durchführungszeitraum bis 31.12.2021

Neben dem Fonds, bietet das Förderprogamm unter dem Titel „Inspiration³“ die Finanzierung und Organisation von Tandem-Studienreisen an. Im Rahmen von 3-tägigen Exkursionen werden „inspirierende Bibliotheken in den Niederlanden und Dändemark“ besucht.  Für die Exkursionen können sich Bibliotheksleitungen mit ihrem/r Bürgermeister/in oder ihrem/r zuständigen Dezernenten/in als Tandem bis zum 15. Dezember 2018 bewerben.

Weitere Informationen unter: https://www.kulturstiftung-des-bundes.de/de/projekte/nachhaltigkeit_und_zukunft/detail/hochdrei.html

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Antragsmöglichkeiten im Rahmen der Kommunalrichtlinie Klimaschutz

Kommunale Einrichtungen können im Rahmen der „Kommunalrichtlinie Klimaschutz“ Zuwendungen des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) beantragen. Bezuschusst werden Projekte, welche zur Senkung von Treibhausgasemissionen beitragen. Dazu zählen beispielsweise die Aufrüstungen von LED-Außen- und Innenbeleuchtung, Sanierungen, der Austausch von Lüftungsanlagen und ähnliches. Im Rahmen der aktuellen Richtlinie können jeweils vom 1. Januar bis 31. März sowie vom 1. Juli bis 30. September Mittel beantragt werden.

Weitere Informationen zu dem Projekt finden Sie hier.

Quelle:
Bibliotheksportal- „Kommunalrichtlinie Klimaschutz: erweiterte Antragsmöglichkeiten“ (02.11.2018), online verfügbar unter: https://bibliotheksportal.de/2018/10/10/kommunalrichtlinie-klimaschutz-erweiterte-antragsmoeglichkeiten/

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Handlungsleitfaden für Lesepaten

Die Arbeitsgruppe Leseförderung im Mentor.Ring hat einen praxisorientierten Handlungsleitfaden mit dem Titel „Lesen fördern – Welten öffnen“ für Lesepatinnen und –paten entwickelt. Der Leitfaden beschreibt in vier Kapiteln, wie Leseförderung in der 1:1-Betreuung angegangen werden kann. Enthalten sind Tipps und Hinweise für Kinder im Vorschul-, Grundschulalter sowie für Jugendliche in der Sekundarstufe 1.

Den Leitfaden können Sie hier als PDF-Dokument herunterladen.

Quelle:
LiD-Newsletter  9/18 – „Lesen fördern – Welten öffnen“ Praxisorientierter Leitfaden für Lesepatinnen und Lesepaten“ (02.11.2018), online verfügbar unter: http://www.lesen-in-deutschland.de/html/content.php?object=materialien&lid=59796

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Förderprojekt für zivile Sicherheit

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat eine Fördermaßnahme mit dem Titel „Zivile Sicherheit – Sozioökonomische und soziokulturelle Infrastrukturen“ im Rahmen des Programms „Forschung für die zivile Sicherheit 2018 – 2023“ der Bundesregierung aufgelegt. Mit dem Programm soll die Weiterentwicklung von Sicherheitslösungen in den genannten Bereichen unterstützt werden. Zu den soziokulturellen Infrastrukturen werden auch Bibliotheken in ihrer Funktion als Kultursichernde, Identität stiftende sowie Informationen bereitstellenden Institutionen gesehen.

Der Projektzeitraum ist auf drei Jahre angelegt, über Fördersatz wird individuell entschieden. Er kann bei bis zu 100 % liegen. Die Antragsfrist endet am 30. Juni 2019.

Weitere Informationen zu dem Projekt finden Sie hier.

Quelle:
dbv-Newsletter Nr. 131 2018- „BMBF: Fördermaßnahme ‚Zivile Sicherheit – Sozioökonomische und soziokulturelle Infrastrukturen‘: Antragsmöglichkeiten für Bibliotheken“

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WiFi4EU – Vergabe beginnt heute

Vertreter der EU-Staaten, des Europarlaments und der EU-Kommission haben die Initiative WiFi4EU auf den Weg gebracht, die zum Ziel hat, öffentliche Plätze mit Internet zu versorgen (wir berichteten).

Die Aufforderung zur Einreichung von Anträgen ergeht am 07.11.2018 um 13:00 Uhr (MEZ) und endet bereits nach zwei Tagen. Die Vergabe erfolgt nach dem „Windhundverfahren“ („Wer zuerst kommt, mahlt zuerst“).

Quelle: WiFi4EU Newsletter (06.11.2018)

 

 

 

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Gütersloh: Stadtbibliothek bekommt einen Lesegarten

Das städtische Grünflächenamt plant für 2019 den 1.600 Quadratmeter großen Platz auf der Rückseite der Stadtbibliothek Gütersloh in einen Lesegarten umzuwandeln. Für das Vorhaben wurde 95.000 € im Haushaltsplan eingestellt. Es soll eine „neue, kleine, grüne Naturfläche mit hoher Aufenthaltsqualität“ geschaffen werden. Zusätzlich erhält die Stadt Gelder aus dem Topf des Förderprogramms „Investitionspakt Soziale Integration im Quartier 2018″ des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung NRW.

Quelle: Osterkamp, Ludger: „Gütersloher Bibliothek soll einen Lesegarten bekommen“ (25.10.2018), online verfügbar unter: https://www.nw.de/lokal/kreis_guetersloh/guetersloh/22279680_Guetersloher-Bibliothek-soll-einen-Lesegarten-bekommen.html

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Studienreise zu innovativen Stadtbibliotheken

Die Kulturstiftung des Bundes hat die Ausschreibung für vier Studienreisen zu innovativen Stadtbibliotheken in Dänemark und in den Niederlanden veröffentlicht. Die Studienreisen werden im Rahmen des Förderprogramms „hochdrei – Stadtbibliotheken verändern“ realisiert. Die Bibliotheksleitungen können sich zusammen mit Bürgermeister*in und dem zuständigen Dezernenten als Tandem bis zum 15.12.2018 für die 3-tägige Exkursionen bewerben.

Weitere Informationen zum Programm und der Teilnahmebedingung: https://www.kulturstiftung-des-bundes.de/fileadmin/user_upload/download/download/hochdrei_Tandem_Ausschreibung_2018.pdf

Quelle: Kulturstiftung des Bundes – „hochdrei –Tandem“ (zuletzt aufgerufen am 30.10.2018), online verfügbar unter: https://www.kulturstiftung-des-bundes.de/de/projekte/bild_und_raum/detail/hochdrei.html