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Dezernat 48 Öffentliche Bibliotheken der Bezirksregierung Düsseldorf hat dieses Weblog eingerichtet als Ergänzung zum monatlichen Newsletter

RDA – aktueller Sachstand

Gemeinsame Normdatei arbeitet mit RDA
Mit der Erfassung der Normdaten der Gemeinsamen Normdatei (GND) nach RDA wurde am 1. Juli 2014 in der Deutschen Nationalbibliothek sowie im Bayerischen Verbund begonnen. Der Südwestverbund hat die Umstellung am 1. September durchgeführt. Alle anderen Partner im Projekt werden diesen Schritt am 15. Oktober vollziehen.

RDA-Schulungsgruppe nimmt Fahrt auf
Mitte Mai ist die Themengruppe Schulungen der AG RDA zu ihrer konstituierenden Sitzung in Frankfurt am Main zusammengekommen. Aufgabe dieser Gruppe, in die fast alle Projektpartner Expertinnen und Experten entsandt haben, ist die Ausarbeitung von Schulungen für die Titeldaten. Die Gruppe hat zunächst ein Schulungskonzept ausgearbeitet und einen Zeitplan vorgelegt. Alle Unterlagen müssen bis Ende März 2015 ausgearbeitet sein, da die ersten Schulungen in den Partnerinstitutionen bereits für April 2015 vorgesehen sind.

Die RDA-Umstellung insgesamt ist weiterhin im Zeitplan.

Quelle und weitere Informationen: http://d-nb.info/1057985643/34

Deutschlands öffentliche Bibliotheken bieten mehr als 700.000 Leseförderungsstunden

Eine Sonderauswertung der im Sommer 2014 durchgeführten Online-Kundenbefragung der ekz ergab, dass rund 80 Prozent der 503 an einer Frage zur Leseförderung teilnehmenden Bibliotheken bis zu 10 Personalwochenstunden in diesem Bereich aufwendet und der Rest sogar noch mehr. Rechnet man die gewonnenen Daten auf die ca. 2.000 öffentlichen Bibliothekssysteme in Deutschland mit dem von der ekz errechneten Durchschnittswert von 6,76 Wochenstunden hoch, kann man von mehr als 700.000 Jahresleseförderungsstunden durch Bibliotheken ausgehen. Das ist laut ekz eine überzeugende Aussage zur Bildungsfunktion der Bibliotheken, die einen wichtigen Beitrag zur Leseerziehung junger Menschen leisten.

Weitere Informationen: http://tinyurl.com/kgvt5ar

Via dbv-Newsletter Nr. 29 2014 (3. September)

Kampagne „Netzwerk Bibliothek“ 24.10.14

„Netzwerk Bibliothek“ ist die neue Imagekampagne für alle Bibliotheken bundesweit. Die Kampagne bietet in den nächsten drei Jahren eine Plattform, sich aktiv über die digitalen Entwicklungen und Trends auszutauschen. „Netzwerk Bibliothek“ wird wichtige digitale Angebote und Services, zeitgemäße Veranstaltungsformate und aktuelle Trends der Bibliothekslandschaft zeigen.

Der dbv hat jetzt die Werbemittel zur neuen Imagekampagne “Netzwerk Bibliothek” zum Download bereit bestellt:
http://www.bibliotheksverband.de/dbv/kampagnen/netzwerk-bibliothek.html

Ab 1. Oktober können Sie Ihre Veranstaltungen zur Kampagne in die Veranstaltungsdatenbank eingegeben. Ab 24. Oktober geht die Betaversion der Kampagnenwebsite online.

5 Jahre Lernort Bibliothek – immer noch up to date (Teil 2)

Nordrhein-Westfälische Bibliotheken erzählen ihre Geschichten

In den vergangenen fünf Jahren hat sich schon viel in den Öffentlichen Bibliotheken
Nordrhein-Westfalens verändert. Acht Bibliotheken haben eine Q-thek eingerichtet. In Köln ist ein Makerspace entstanden, Paderborn bereitet gerade die Einführung vor. Die Stadtteilbibliothek Köln-Kalk und die Stadtbibliotheken Wuppertal, Münster sowie Neukirchen-Vluyn – um nur einige zu nennen – haben Gaming-Angebote entwickelt. Ca. 80 Bibliotheken aus NRW findet man auf Facebook, ca. 25 Bibliotheken betreiben einen Blog. Nordrhein-westfälische Bibliotheken sind in Bewegung.

Doch erzählen sie ihren Lesern auch von ihrer eigenen Abenteuerreise? Bei den ersten Coachingprogrammen im Rahmen der Initiative „Lernort Bibliothek“ 2011 bis 2013 ging es vor allem darum, das Web 2.0 kennenzulernen und den Umgang mit verschiedenen Plattformen und Werkzeug einzuüben. Viele Bibliotheksteams haben in der Zwischenzeit Erfahrungen gesammelt und meistern die technischen Herausforderungen. Deshalb rückt jetzt die Frage nach den Inhalten für Blog und Facebook verstärkt in den Vordergrund. Worüber sollen wir berichten? Wie gewinnt man Leser in der digitalen Welt? Wie erreicht man die Onliner in seiner Stadt? Was macht einen guten Web 2.0-Auftritt aus?

Die Antwort scheint auf der Hand zu liegen: indem man eine gute Geschichte erzählt! Schon immer haben gute Geschichten Menschen fasziniert. Deshalb dreht sich im diesjährigen Coachingprogramm alles ums Geschichtenerzählen. Oder anders ausgedrückt, um die „Kreative Content-Strategie für Öffentliche Bibliotheken“. Als Trainerin haben wir Wibke Ladwig gewonnen. Den Monitoring-Teil – denn auch gute Geschichten müssen evaluiert werden – ergänzt Christoph Deeg.

Öffentliche Bibliotheken haben bisher Geschichten anderer gesammelt, vermittelt und ausgeliehen. Jetzt beginnen sie, ihre eigenen Geschichten zu erzählen. Eine Geschichte, die sie zu einem einzigartigen Ort in ihrer Kommune macht. Und die sie von anderen Institutionen abhebt.

Frei nach dem Motto „Von einem, der auszog, das Geschichtenerzählen zu lernen“ haben die teilnehmenden Bibliotheken zur Halbzeit des diesjährigen Coachingprogramms ihre Erfahrungen für unseren Blog zusammengefasst. Zum Auftakt werden Sie am Freitag, 19.9.,  in die grünlich schimmernde Welt der Bochumer Bibliothek entführt:

gruenerohre

Es war einmal…… (Fortsetzung folgt)

Petra Büning

„Lyoner Erklärung“: Recht auf Informationszugang und Entwicklung

Der dbv hat auf dem IFLA-Weltkongress 2014 als eine der ersten Organisationen die „Lyoner Erklärung“ unterzeichnet. 130 Verbände, Institutionen und Organisationen fordern die Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen auf, in der „Post-2015 Entwicklungsagenda“ anzuerkennen, dass der Zugang zu Informationenfür eine nachhaltige Entwicklung von Gesellschaften notwendig  ist. Zentrales Ziel der Agenda ist die Überwindung von Armut.
In den kommenden 16 Monaten wird sich der dbv dafür einsetzen, dass der Zugang zu Informationen und Daten, als auch das Recht auf Privatsphäre in den endgültigen Zielen der UN aufgenommen werden.

Weitere Informationen: http://www.lyondeclaration.org/

Quelle: dbv-Newsletter Nr. 29 2014 (3. September)

Karl-Preusker-Medaille wird 2014 verliehen an Thomas Feibel

Der Dachverband der Bibliotheksverbände, Bibliothek & Information Deutschland (BID) e.V., verleiht die Karl-Preusker-Medaille 2014 an den Journalisten und Kinderbuchautor Thomas Feibel. Der BID würdigt damit die herausragenden Verdienste des Medienexperten im Bereich der Leseförderung und der Vermittlung elektronischer Medien für Kinder und Jugendliche.
Die Preisverleihung findet am 31. Oktober 2014 in der Bibliothek am Luisenbad (Stadtbibliothek Berlin-Mitte) statt.

Zur Pressemeldung: http://www.bideutschland.de/download/file/PM_KPM_2014.pdf

via: Bayerische Staatsbibliothek-Landesfachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen

ZBW MediaTalk: Tools für Bibliotheken

Der Blog der Deutsche Zentralbibliothek für Wirtschaftswissenschaften (ZBW MediaTalk) wurde umfassen überarbeitet. Bei dem Relaunche wurde ein neuer Bereich erstellt. Unter http://www.zbw-mediatalk.eu/services/ stehen Bibliotheksmitarbeitern verschiedene Handreichungen zur Optimierung der eigenen Social Media Aktivitäten und auch Webtools zur praktischen Verwendung zur Verfügung. Zum Start sieht das Angebot wie folgt aus:

Anleitungen & Tipps:

Tools:

Das Angebot soll in Zukunft noch erweitert werden.

Quelle: http://www.zbw-mediatalk.eu/2014/09/zbw-mediatalk-launcht-toolseite-fur-bibliotheken/