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Dezernat 48 Öffentliche Bibliotheken der Bezirksregierung Düsseldorf hat dieses Weblog eingerichtet als Ergänzung zum monatlichen Newsletter

Neue Berufe in Bibliotheken

Die Zeitschrift “BIS – das Magazin der Bibliotheken in Sachsen” stellt in einer Reihe neue Berufe in Bibliotheken vor.
Im Heft 1 / März 2014 werden die Berufe Systembibliothekar/-in und TYPO3-Entwickler anhand lebendiger Beispiele vorgestellt. Die Artikel liegen online vor:
Systembibliothekarin
TYPO3-Entwickler

Quelle: BIS 1/2014

Storytelling für Multimedia-Präsentationen

Jens Radü, Multimedia-Journalist hat für die Zeitschrift „journalist“ Heft 12/2013 einen Artikel mit seinen 5 goldenen Regeln für das multimediale Storytelling verfasst.
Die 5 Regeln in Kurzform:

  1. Die Geschichte: „…Die Geschichte ist die Geschichte ist die Geschichte…“ Stellen Sie sich die Fragen: Worum geht es in der Geschichte? Ist das die richtige Geschichte für eine multimediale Darstellung?
  2. Die Dan-Brown-Regel: „Sätze wie “Zu diesem Zeitpunkt wusste Professor Langdon noch nicht, dass er in fünf Stunden sterben sollte” sind wenig subtil. Aber sie funktionieren…“ Die Klickraten steigen laut Herrn Radü bei Nummerierungen der Teile, bzw. beim Ausblick auf kommende Elemente.
  3. Die Orchester-Regel: „…Es ist wie im Orchester: Jedes Instrument hat seinen eigenen Klang, seine spezifischen Stärken und Schwächen. Genau wie die unterschiedlichen Elemente des multimedialen Erzählens…“ Elemente wie Video, Audio, Foto und Texte haben ihre spezifischen Stärken und Schwächen. Es gilt sie dossiert und bewusst einzusetzen.
  4. Das Team: „…eine One-Man-Show. Und eine Ausnahme…“. Jeder bringt seine Sichtweise und Fähigkeiten mit und bereichert die Darstellung.
  5. Verzichtet!: „Konzentriert euch auf den Weg, erzählt die Geschichte vom Anfang bis zum Ende, lasst Nebenstränge und Spielereien weg…“ Entscheidend ist die Reduktion auf das Wesentliche.

Artikel: http://www.journalist.de/ratgeber/handwerk-beruf/redaktionswerkstatt/multimediareportagen-verzichtet.html

Fördermittel des Internationalen Fonds zur Förderung von Kultur / UNESCO

Bis zum 30.5. können sich gemeinnützige Kultureinrichtungen wie Bibliotheken bei der UNESCO um Fördermittel bewerben. Um die kulturelle Vielfalt und künstlerische Kreativität weltweit zu fördern, hat die UNESCO 1974 den “International Fund for the Promotion of Culture” (IFPC) eingerichtet. Die Fördermittel des Fonds werden an Initiativen vergeben, die einen Beitrag zur internationalen kulturellen Zusammenarbeit leisten und zu einer nachhaltigen Entwicklung beitragen. Die eingereichten Projekte müssen zwischen April und Dezember 2015 durchgeführt werden.
Bewerbung: https://en.unesco.org/ifpc/content/about-fund
Quelle: http://www.bibliotheksportal.de/service/nachrichten/einzelansicht/article/ausschreibung-des-internationalen-fonds-zur-foerderung-von-kultur.html

IFLA International Marketing Award 2014

Die Section on Management and Marketing der IFLA und die Emerald Group Publishing haben die Gewinner des zwölften IFLA International Marketing Award 2014 bekannt gegeben. Der erste Preis ging an die Jiří Mahen Library in Brno, Tschechien, für die Kampagne „Library in the Tram – Tram to the Library“. Insgesamt wurden 31 Bewerbungen in 4 Sprachen aus 15 Ländern eingereicht.

Weitere Informationen: http://www.ifla.org/node/8562
Zum Gewinner-Video

 

Datenbank “Gute Apps für Kinder“

Die Datenbank „Gute Apps für Kinder“ ist das Ergebnis eines Onlinekurses, in dem ca. 250 Kursteilnehmer/innen im Sommer 2013 drei Wochen lang gemeinsam an der Bewertung von Apps für Kinder gearbeitet haben. Es wurden Kriterien entwickelt, anhand derer die Apps bewertet wurden. Anschließend wurde diese Sammlung von App-Bewertungen und Empfehlungen erstellt. Sie enthält sowohl kostenpflichtige als auch kostenfreie Apps.
http://de.gute-apps-fuer-kinder.de/index.php?title=Intro

Usability für die Homepage

Julia Richter und Tabea van Lengen haben eine Usability-Studie zur Website der Landesbibliothek Oldenburg als Bachelorarbeit durchgeführt. Nach der Analyse des IST-Zustandes der Website erfolgt eine Evaluation anhand von vier Methoden (Personas, Heuristiken, Thinking-Aloud-Tests, Logfile-Analyse). Abschließend werden Empfehlungen zur Verbesserung der Usability gegeben. Diese Empfehlungen lassen sich auch auf andere Homepage übertragen.
Studie: http://serwiss.bib.hs-hannover.de/files/418/Bachelorarbeit+Richter+und+vanLengen.pdf
Quelle: http://infobib.de/blog/2014/04/07/richtervan-lengen-usability-studie-zur-webseite-der-landessbibliothek-oldenburg/

Kinder-Online-Preis 2014

Im März wurde der Kinder-Online-Preis 2014 im Rahmen der Leipziger Buchmesse vergeben.

Platz 1: “Tippen lernen mit Calli Clever” www.tipptrainer-calli-clever.de. Das Programm hilft beim Umgang mit dem Computer und bringt spielerisch das 10-Finger-Tastenschreiben bei. Zahlreiche Spiele und witzige Übungen sorgen für Abwechslung, mit kleinen Tests lässt sich der Lernerfolg prüfen.

Platz 2: http://www.legakids.net/. Das Angebot richtet sich an Kinder, Eltern, Lehrer und andere Interessierte, die Informationen und Hilfestellungen zum Umgang mit Lese- und Rechtschreibunsicherheiten, LRS, Legasthenie oder Rechenschwäche suchen..

Platz 3: www.kinderzeitmaschine.de ist ein interaktives Onlineportal, das Geschichte altersgerecht und unterhaltsam näherbringt. Per Knopfdruck reisen die Kinder in die Vergangenheit, entdecken fremde Kulturen und Menschen. Ein interaktiver Zeitstrahl soll historische Entwicklungen verdeutlichen.

Quelle: Internet ABC: Newsletter 02.04.14