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Dezernat 48 Öffentliche Bibliotheken der Bezirksregierung Düsseldorf hat dieses Weblog eingerichtet als Ergänzung zum monatlichen Newsletter

Neue Webseite – “Ich bin ein Leseheld”

„Ich bin ein LeseHeld“ ist ein Leseförderangebot des Borromäusvereins für Jungen, dass im Rahmen von „Kultur macht STARK – Bündnisse für Bildung“ durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert wird.
Die Webseite www.ich-bin-ein-leseheld.de ergänzt das Leseförderangebot des Borromäusvereins „Ich bin ein LeseHeld“.

Norwegen: Nationalbibliothek stellt „Hauswikipedianer“ ein

In Zusammenarbeit mit Wikimedia Norwegen hat die Norwegische Nationalbibliothek eine Stelle für einen “Hauswikipedianer” geschaffen. U. a. schult er die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Nationalbibliothek darin, wie man für die bekannte Online-Enzyklpädie schreibt und in geeigneter Weise zu den Wissensquellen in der Nationalbibliothek verlinkt. Ein „Wikipedian in Residence“ wurde erstmals vom British Museum im Jahr 2010 im Rahmen eines befristeten Projekts eingesetzt. Die norwegische Nationalbibliothek und andere Einrichtungen in Norwegen wollen das Konzept hingegen institutionalisieren.
Weitere Informationen: http://www.bibliotheksportal.de/service/nachrichten/einzelansicht/article/norwegen-nationalbibliothek-beschaeftigt-hauswikipedianer.html

Ideen finden kann man lernen

Seit 2009 ist die Öffentliche Bücherei St. Martin Teilnehmer am Projekt „Lernort Bibliothek“, damals waren wir die kleinste teilnehmende Bibliothek und damit Versuchskaninchen, wie die Ideen des Projektes sich mit wenig Raum, Personal und Budget umsetzen lassen. Seit Ende 2010 haben wir eine Facebook-Seite und einen Blog, Experimente mit anderen Social Media-Angeboten wie FlickR-Seite, Google+ oder You Tube-Kanal lagen leider schnell brach.

Wie vielen anderen ging es auch uns so, dass das Finden und Einpflegen von Inhalten und vor allem das Strukturieren der Social Media-Aktivitäten öfter ins Stocken geriet. Deshalb haben wir es begrüßt, dass die Bezirksregierung uns den Workshop „Kreative Content Strategien“ mit Frau Ladwig und Herrn Deeg angeboten hat.

P1130520Wir haben zu zweit teilgenommen, unsere dritte Kollegin wurde intern mit eingebunden. Im ersten Workshop haben wir mit Hilfe verschiedener methodischer Anregungen (Wörterliste Sinneseindrücke, Ortsbeschreibung, typischer Leser usw.) uns einmal genauer klargemacht, was eigentlich unsere Bibliothek ausmacht. Was ist das Besondere bei uns, wer sind wir eigentlich? Diese Sammlung von beschreibenden Wörtern, die Storyworld, dient nun als Basismaterial für unsere Ideen zum Storytelling, dem Thema des zweiten Workshops.

Besonders hilfreich war es, von den Kollegen aus den anderen Bibliotheken und von Frau Ladwig ein ehrliches Feedback zum Blog und zur Facebook-Seite zu bekommen. Ergebnis: Unser Blog braucht dringend ein Layout-Update, mehr Bilder und kürzere bzw. mehrteilige Texte. Das Feedback zu unseren Facebook-Aktivitäten war sehr positiv, es hat uns gutgetan, für abwechslungsreiche Inhalte gelobt zu werden!

Nach interessanten Beispielvideos zu gelungenem Storytelling hieß es dann: selber machen! Interessant war das Spiel mit Wort-Würfeln, durch das später eine Geschichte entwickelt wurde. Die lehrreiche Erfahrung war, dass Beiträge durchaus durch spielerische Elemente entstehen können und der Ideenfindung so freier Lauf gegeben wird.

Rotes Sofa - Bücherei St. Martin RheinbachUnser vorläufiges Ergebnis zur Content-Strategie heißt, unsere beherrschende Idee muss in den Social Media-Aktivtäten sichtbar sein. Die Öffentliche Bücherei St. Martin zeichnet sich durch eine intensive Zusammenarbeit von hauptamtlichen und ehrenamtlichen Mitarbeitern ganz unterschiedlichen Alters und die Einbeziehung der Leser aus („Wir machen das gemeinsam“). Einerseits hatten wir beim Brainstorming über mögliche Geschichten Ideen wie „Bernd das Buch zeigt die Bibliothek“, „Der Marabu Fridolin (Maskottchen) erzählt eine Geschichte“ oder eine Serie „Das rote Sofa erzählt“. Andererseits wollen wir persönlicher werden, wollen mehr von den Menschen zeigen, die die Bibliothek ausmachen. Wir werden also auf kreative Weise Menschen vorstellen.

Wir bedanken uns dafür, mit Hilfe des lebhaften Workshops einen Blick von außen auf unsere Bibliothek werfen zu können, „Rezepte“ für kreatives Arbeiten zu bekommen und klarer zu erkennen, wie man die alltägliche Arbeit der Bibliothek und die Aktivitäten im Internet sinnvoll verbinden kann.

Daniela Hahn, Martina Prüser

Links zu den Web 2.0-Auftritten der Öffentliche Bücherei St. Martin in Rheinbach:

Video-Guide für die Stadtbibliothek Stuttgart – ein Selbstversuch

Die Stadtbibliothek Stuttgart bietet ihren Kunden jetzt einen Video-Guide durch die Zentralbibliothek an. Die Führung beginnt im obersten Stockwerk der Stadtbibliothek. Mit dem eigenen mobilen Endgerät scannt man einen QR-Code und gelangt auf die Internetseite der Stadtbibliothek sowie zum halbstündigen Film. Dieser informiert auch übert Eckpunkte der baden-württembergischen Literaturgeschichte.
http://www.schwaebische.de/panorama/kultur_artikel,-Mit-Fred-zu-den-Buechern-_arid,10071480.html
Quelle: via Fachstellen-Info Freiburg 30.09.14

Bayern: Weitere Kooperationsempfehlung zwischen VHS und Bibliothek

Der Bayerische Volkshochschulverband und der Bayerische Bibliotheksverband haben am 18. September 2014 eine Kooperationsempfehlung an ihre Mitglieder unterzeichnet.. Nach Bayern folgt damit den Beispielen aus Rheinland-Pfalz und Brandenburg.
Weitere Informationen: http://www.treffpunkt-bildung.net
und: http://www.bibliotheksverband.de/dbv/vereinbarungen-und-vertraege/bibliothekvolkshochschule-kooperationsvereinbarungen.html

Content-Strategien Teil 2 oder ein Motivationstag in Münster

Fortbildungen, bei denen die Zeit wie im Fluge vergeht, bei der wir sogar auf eine 1Kaffeepause verzichten und weiterarbeiten, sprechen für sich, oder? :-)

So erging es uns (das sind Kolleginnen der Stadtbibliothek Gütersloh) am 23.06.2014 in Münster. Teil II der Qualifizierungsmaßnahme “Kreative Content Strategien” mit Frau Ladwig stand an und das Schlagwort „Storytelling“ hat sich in unsere Köpfe gebrannt.

2Gerüstet mit dem Handwerkszeug, eigenen Skripten und den Informationen im Wiki, überlegten wir mit den Kolleginnen, wie wir das Thema jetzt umsetzen können.

 

Über eine beherrschende Idee brauchten wir nicht lange nachzudenken, am 30.06. 2014 stand die Verabschiedung unserer Chefin an. Als Team wollten wir uns selbstverständlich mit etwas „Besonderem“ verabschieden und ganz schnell war klar, dass muss eine Web 2.0 Geschichte werden. Ein kreatives Kolleginnengespräch ergab eine tolle Idee. Schauplätze sind die Berge und die Bibliothek und Handlungsträgerin ist ein uns allen bekanntes kleines Mädchen, namens Heidi.

Es hat uns riesigen Spaß gemacht daraus eine persönliche Abschiedsgeschichte für Frau Imwinkelried zu schreiben und zu produzieren.

Das nötige theoretische Hintergrundwissen, aber vor allem den Mut und die Motivation, sich an etwas Neues zu wagen, hatten wir aus den Fortbildungen mitgebracht. Die Verabschiedung unserer Chefin hat uns eine „interne“ Plattform gegeben „Storytelling“ mit Inhalt zu füllen.

Gleichwohl uns bei der Umsetzung auch das Abschlusszitat aus dem Seminar verfolgte:

„Ideen zu haben ist himmlisch, sie auszuarbeiten ist die Hölle“  Maurice Maeterlinck (1862–1949)

Aber nach jeder Hölle, kommt der Himmel wieder :-). Gütersloh hat den Anfang im Storytelling gemacht, es hat viel Zeit und Mühe gekostet, aber auch riesigen Spaß gemacht. Und ganz nebenbei sind Ideen entstanden, wer oder was in eine nächste „Story“ gepackt werden kann. Jetzt heißt es wieder die „Hölle“ überstehen :-)

Gastbeitrag der Stadtbibliothek Gütersloh.

Links zu den Web 2.0-Auftritten der Stadtbibliothek Gütersloh: