Nachrichten für öffentliche Bibliotheken in NRW

9. November 2009

Zukunft des Buches

Die Bundeszentrale für Politische Bildung (BPB) hat sich mit der „Zukunft des Buches“ beschäftigt. Die Attraktivität elektronischer Bücher hat sich deutlich erhöht. Ist der Hype um das E-Book gerechtfertigt? Das gedruckte Buch, über Jahrhunderte ein Träger von Kultur und Aufklärung, könnte zum Nischenprodukt werden.

Die Broschüre steht als pdf-Datei zum Download zur Verfügung:
http://www.bpb.de/publikationen/GSYKBQ,0,Zukunft_des_Buches.html

8. November 2009

Präsentationen zum Wildauer RFID-Symposium

Gespeichert unter: Rund um Internet und Technik — oebib @ 6:42
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Nahezu alle Präsentationen vom 2. Wildauer Symposium zu RFID und Medien vom 6. und 7. Oktober stehen als pdf-Dokumente unter http://www.tfh-wildau.de/rfid/index_3779.htm online zur Verfügung.

7. November 2009

Kriterien zu Erstlesebüchern

Gespeichert unter: Leseförderung, Zielgruppe Kinder und Jugendliche / Schule — oebib @ 6:35

Der Redaktionsbeirat der Besprechungszeitschrift Buchprofile hat eine Broschüre zum Thema Qualität von Erstlesebüchern herausgegeben. In der Broschüre „Lesen lernen. Lesen erleben“ wird der Kriterienkatalog für den Umgang mit Erstleseliteratur vorgestellt. Die Broschüre steht als pdf-Datei zum Download zur Verfügung.

http://www.borromaeusverein.de/articles/article/broschuere_erstlesebuecher/

Praxisseminar „Preisverdächtig!“ 7.6.2010

Auch 2010 wird der Borromäusverein in Kooperation mit dem Arbeitskreis für Jugendliteratur e.V. ein eintägiges Praxisseminar am 7. Juni 2010 zu den nominierten Titeln des Jugendliteraturpreises durchführen. Veranstaltungsort ist die Akademie „Die Wolfsburg“ in Mühlheim/Ruhr.

6. November 2009

Ratgeber für Eltern zur Sprachförderung

Gespeichert unter: Leseförderung, Zielgruppe Kinder und Jugendliche / Schule — oebib @ 6:30

„Sprich mit mir und hör mir zu! – 12 Anregungen wie wir unsere Kinder beim Sprechenlernen unterstützen können (0-5 Jahre)“. Ein Elternratgeber der Initiative „okay.zusammen leben“.

Erhältlich sind Ausgaben in Deutsch, Türkisch, Russisch, Spanisch und Bosnisch-Kroatisch-Serbisch.

Download unter http://www.okay-line.at/ à Aktuelles

DNB: Einstellung der Print- und CD-ROM-Ausgaben der Deutschen Nationalbibliografie

Gespeichert unter: Vermischtes: Hinweise, Tipps, Informationen — oebib @ 6:15

Die Deutsche Nationalbibliothek teilt in ihrer Zeitschrift „Dialog mit Bibliotheken 2009/2“ mit, dass die gedruckten Verzeichnisse der Deutschen Nationalbibliografie und die CD-ROM-Ausgaben Ende des Jahres bzw. bis Mitte 2010 je nach Publikation eingestellt werden.

„In Anlehnung an die bisherigen gedruckten Ausgaben wird die DNB die Nationalbibliografie als Online-Zeitschrift im PDF-Format kostenfrei über ihre Datenbank anbieten. Zusätzlich können die PDF-Dateien auf Wunsch auch kostenpflichtig auf dem WWW- bzw. FTP-Server der DNB zum Abholen bereitgestellt werden. Die Gliederung in die Bibliografiereihen A, B, C, H, M und T und den Neuer-scheinungsdienst bleibt dabei unverändert, ebenso wird der Erscheinungsrhythmus beibehal-ten…. Über Detailplanungen sowie die weitere Entwicklung wird die DNB u.a. über die Mailing-Liste „ZD-news“ informieren.“

Zur Newsletter-Anmeldung: http://lists.ddb.de/mailman/listinfo/zd-news

5. November 2009

Profi-Twitter-Handbuch erschienen

Gespeichert unter: Rund um Internet und Technik — oebib @ 6:30
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Die Unternehmensberatung Boostnow GmbH hat in Kooperation mit der Suchmaschine www.mageleo.de ein Twitter-Handbuch für Profis herausgebracht und zum kostenlosen Download zur Verfügung gestellt. Im Mittelpunkt des Handbuches steht der Einsatz von Twitter als Marketinginstrument.

http://www.mageleo.de/INFO/download/Guides/ProfiTwitter_Handbuch.pdf

4. November 2009

DBV-Landesverband Baden-Württemberg: „Die Öffentliche Bibliothek als öffentliche Auf-gabe“

Gespeichert unter: Bibliothekspolitik — oebib @ 6:49

In einer gemeinsamen Erklärung haben die Kommunalen Landesverbände Baden-Württemberg und der Landesverband Baden-Württemberg im DBV die öffentliche Bibliothek als Institution, ihre Aufgaben und Leistungen sowie ihre Rahmenbedingungen beschrieben. Die Erklärung wurde am 24.10.2009, dem Tag der Bibliotheken, bei der zentralen Veranstaltung in Biberach an der Riß unterzeichnet.

http://www.bibliotheksverband.de/lv-baden-wuerttemberg/dokumente/Urkunde.pdf

Deutscher Verband Evangelischer Büchereien unter neuem Namen

Auf der Mitgliederversammlung im Mai 2009 hat der ehemalige Deutsche Verband Evangelischer Büchereien sich umbenannt in:

Evangelisches Literaturportal e.V.
Verband für Büchereiarbeit und Leseförderung
Bürgerstraße 2a
37073 Göttingen

Nach eigenen Angaben, soll der neue Name „Evangelisches Literaturportal – Verband für Büchereiarbeit und Leseförderung e. V.“ das erweiterte Aufgabenspektrum widerspiegeln. „Neben den Dienstleistungen als Dachverband der evangelischen Büchereien in Deutschland wirkt das Evangelische Literaturportal als „Leselotse“ für interessierte Leserinnen und Leser in und außerhalb der Kirche.“

3. November 2009

Urteil des Bundesverwaltungsgerichts zum Thema „Freiwillige Leistungen“

Gespeichert unter: Recht — oebib @ 6:10

Die Oberhessische Zeitung berichtete am 16.10.2009 über ein Urteil des Bundesverwaltungsgerichts zum Thema „Freiwillige Leistungen der Kommune“. Die Richter haben festgestellt, „dass es nicht im freien Ermessen einer Gemeinde liegt, auf freie Selbstverwaltungsangelegenheiten zu verzichten, wenn die kulturell, sozial oder traditionell zur Gemeinde gehören.“

Geklagt hatte ein Besitzer einer Imbissbude, da der ehemals städtisch organisierte Weihnachtsmarkt auf einen Privaten übertragen wurde. Der Imbissbudenbesitzer konnte deshalb nicht mehr an der Veranstaltung teilnehmen. Die Zeitung führt weiter aus: „Die Richter argumentieren, dass die Selbstverwaltungsgarantie des Grundgesetzes die Gemeinde nicht nur vor Eingriffen von außen schütze. Aus dem Artikel 28 des Grundgesetzes ergebe sich vielmehr auch eine Bindung der Gemeinden hinsichtlich der Aufrechterhaltung eines Bestandes an Aufgaben, wenn diese in den Angelegenheiten der örtlichen Gemeinschaft wurzelten. Der Gemeinde stehe es grundsätzlich nicht zu, ohne weiteres auf Angelegenheiten der örtlichen Gemeinschaft zu verzichten, sonst könnten sie ihre Selbstverwaltungsbefugnis selbst aushöhlen. Je länger die Gemeinde bereits soziale oder kulturelle Aufgaben übernommen habe, desto höher sei die Pflicht der Gemeinde anzusehen, diese weiter wahrzunehmen. Wenn über eine Übertragung an andere nachgedacht werde, müsse der Einfluss der Gemeinde sichergestellt werden. Ausnahmen sieht das Gericht lediglich bei einer rein wirtschaftlichen Betätigung.“

Zum Artikel: http://www.oberhessische-zeitung.de/lokales/alsfeld/print_7683528.htm

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