dbv: BIX wird 2015 fortgeführt

209 Bibliotheken haben sich bis zur vorgezogenen Frist am 30.09.2014 für den BIX 2015 angemeldet, teilt der dbv mit. 145 Öffentliche und 64 Wissenschaftliche Bibliotheken sind bis jetzt 2015 dabei. Die beiden Projektträger dbv und hbz haben sich deshalb entschieden, den Leistungsvergleich für Bibliotheken für 2015 zu sichern, obwohl die Finanzierung noch nicht zu 100% geklärt ist. Bibliotheken, die an einer Teilnahme interessiert sind, können sich noch bis zum 31.12.2014 anmelden:
http://www.bibliotheksverband.de/dbv/projekte/bix-bibliotheksindex.html

Um die Zukunftsfähigkeit des BIX auch über 2015 hinaus zu gewährleisten, findet im Frühjahr 2015 im hbz in Köln ein zweitägiger Kongress zur Weiterentwicklung des Bibliotheksindex statt. Weitere Informationen zum Kongress folgen in den nächsten Wochen.

Ein gelungener Cliffhanger

Der erste Coaching-Termin der Fortbildungsreihe „Kreative Content Strategien für Social Media“ war ein unerwarteter Einstieg in das Thema – unerwartet, weil die gewählten und unterhaltsamen Beispiele für das digitale und damit multimediale Erzählen von Geschichten Inhalte aus diversen Themengebieten mit unterschiedlichsten Hintergründen präsentierten, die sich mit völlig verschiedenen Intentionen an die Betrachter wenden. In Kombination mit interaktiven Spielen mit dem Ziel der intuitiven Begriffsproduktion und einer entsprechenden Hausaufgabe blieben zunächst eher Wolken von Informationen als offene Fragen im Raum, denn diese galt es zunächst selbst zu stellen.

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Ein kreativer Prozess der Ideenfindung ganz im Sinne der Veranstaltung und – nicht zuletzt dank der motivierenden Art der Social Web Rangerin Frau Ladwig – ein Wiki14gelungener Cliffhanger, der mit dem Schritt vom Allgemeinen zum Konkreten beim zweiten Coaching-Termin seine Fortsetzung fand. Der Blick auf die verschiedenen Facebook-Profile der teilnehmenden Bibliotheken war ein hilfreiches Mittel zur Verortung und Reflexion der eigenen Aktivitäten und Inspiration zugleich, unterstrichen durch die Präsentation der eigenen Einrichtung auf der Grundlage der in der Hausaufgabe erarbeiteten Begriffe.

Wiki18Hilfreich für das Entwerfen eigener Texte und dabei auflockernd war das Schreiben einer
Patchwork-Geschichte mit Hilfe ausgewürfelter Begriffen, bei der das Genre, der Ort, das Ende (gut oder schlecht) und einige weitere Details dem Zufall überlassen waren. Als Hausaufgabe gilt es nun in der nächsten Zeit, die erarbeiteten Inhalte in Form einer Serie thematisch zusammenhängender Postings der realen, virtuellen Social-Media-Welt umzusetzen.

Rabea Kammler, Stadtbibliothek Hattingen

Link zum Hattinger Web 2.0-Auftritt:
Facebook: https://www.facebook.com/Stadtbibliothek.Hattingen

Podcast: Die digtale Stadtbücherei

Am 18. Oktober strahlte Deutschland Radio Wissen eine Sendung zum Thema “Die Digitale Stadtbücherei” aus. Als Gast wurde Wibke Ladwig (http://www.sinnundverstand.net/) geladen. Als Coach im Rahmen der NRW-Initative Lernort Bibliothek hat Sie Einblicke in die Welt der Öffentlichen Bibliotheken gewinnen können. In dem Beitrag werden aktuelle Angebote von Öffentlichen Bibliotheken genannt (u.a. Onleihe, Makerspaces) und dem veralteten Bild der “Ausleihstation” entgegengestellt. Dabei werden auch Probleme angesprochen, die Öffentliche Bibliotheken bei der Bereitstellung von zeitgemäßen Angeboten haben.

“In Bibliotheken kann man mehr als nur Bücher ausleihen. Bibliotheken sind Aufenthaltsort, Lernort und sozialer Raum in einer Stadt. Oft auch der letzte nichtkommerzielle Raum.”

Ein Mittschnitt steht als Podcast auf der Homepage des Radiosenders zur Verfügung: http://dradiowissen.de/beitrag/social-reading-stadtbücherei-digital
Hinweis:
Die Erfahrungsberichte zu den Workshops “Kreative Content-Strategien” mit Wibke Ladwig finden Sie hier: http://oebib.wordpress.com/tag/content-strategie/

 

„Leseräume“

Ist der Titel der neuen Online-Zeitschrift für Leseforschung und Literalität. Die Zeitschrift beschäftigt sich mit den Aspekten des sprachlichen, literarischen und medialen Lernens und Lehrens. Die Erstausgabe kann vollständig unter www.leseräume.de heruntergeladen werden. Die Zeitschrift richtet sich an Lehrende und Studierende sowie Lehrer aller Schularten – ist aber auch für Bibliotheksmitarbeiter interessant.
Quelle: Büchereizentrale Niedersachsen Newsletter 09/2014

Von Regal bis digital – Bibliotheken machen Schule“ 27.11.14

Der Verband der Bibliotheken des Landes NRW e.V. und der ekz.bibliotheksservice GmbH veranstalten am 27. November in Siegen eine Seminar, in dem neue Ansätze und Konzepte vorgestellt und Möglichkeiten der Zusammenarbeit von Schule, Schulbibliothek und öffentlicher Bibliothek aufgezeigt werden: „Lernen mit Smartphones und Tablets, Laptop-Klassen, kompetenzorientierte Bildungsstandards – viele Rahmenbedingungen haben sich verändert seit das Projekt „Medienpartner Bibliothek und Schule“ von Bertelsmann Stiftung und Ministerium für Städtebau und Wohnen, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen durchgeführt wurde. Heute stellt sich die Frage neu: Welche Formen des Lernens sind zukunftsfähig und welcher Infrastruktur bedarf es dazu? Was können Schulbibliotheken und öffentliche Bibliotheken zum „digitalen Lernen“ beitragen und wie müssen sie sich verändern, um Schüler und Lehrer adäquat zu unterstützen?“

Tagungsort: Aula des Siegburger Stadtmuseums, Markt 46, 53721 Siegburg
Zielgruppe: Teilnehmer aus Öffentlichen Bibliotheken und Schulbibliotheken in NRW
Anmeldung bis 17. November 2014 und weitere Informationen:
http://SeminarSchulbibliothek.ekz.de. Sie erhalten eine Mailbestätigung.
Tagungsbeitrag: 39,– Euro einschließlich Getränke, Mittagsverpflegung sowie Teilnahmebestätigung.

Mobilfunk im Unterricht

Das Forum Mobilkommunikation hat für das Schuljahr 2014/15 Unterrichtsmaterialien zum Thema Mobilfunk herausgegeben. Die fünf Lern-Module wurden für die 6. bis 8. Jahrgangsstufe konzipiert. Die Materialienpakete, eines davon bilingual, sind für den Einsatz im interdisziplinären Projektunterricht in Biologie, Deutsch, Englisch, Geografie, Geschichte, Physik und Psychologie erstellt worden und sollen die kritische Auseinandersetzung mit den verschiedenen Aspekten des Mobilfunks fördern. Die einzelnen Module regen zur Analyse des eigenen Handynutzungsverhaltens an und beschäftigen sich unter anderem auch mit dem Phänomen der Angst vor neuen Technologien. Die Funktionsweise von Mobilfunk und dessen physikalische Grundlagen, sowie die gesetzlichen Grundlagen des Datenschutzes, anhand konkreter Beispiele in den Alltag übertragen, runden die behandelten Themenbereiche ab.
Die Materialien könnten für die Zusammenarbeit von Bibliothek und Schule genutzt werden.
Quelle: FMK
Via: Newsletter Stiftung Partner für Schule NRW 33/2014
Zum Download