Autorenpatenschaften in Bibliotheken

Neben den Vorlesepaten erobern die Autoren langsam und mit demselben Ziel die öffentlichen Bibliotheken, nämlich Leseförderung zu betreiben. Neben der Lesung eigener Werke und einer Schreibwerkstatt, in der Kinder und Jugendliche eigene literarische Texte schreiben können, finden auch Gespräche und Diskussion mit dem Autor über die eigenen Texte statt. Dies ist sicherlich noch mal eine intensivere Auseinandersetzung mit einem literarischen Text.

In NRW hat z.B. der Friedrich-Bödecker-Kreis e.V. NRW  (FBK) die Vermittlung von Autorenbegegnungen mit Kindern und Jugendlichen in Bibliotheken übernommen. Er wird vom Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW unterstützt, darüber hinaus gibt es zahlreiche Projektpartner von der Stiftung Zollverein bis zum Kulturforum Witten.

Aus einem Autorenpool kann man sich gezielt eine Autorin / einen Autor auswählen, der mit Kindern und Jugendlichen zu einem bestimmten Thema arbeitet. (Andere Länder, Mobbing, Krieg, Liebe, Heimat)

Auf der Homepage der FBK findet man einen Blog mit literarischen Texten der Kinder und Jugendlichen. Von Gedichten bis zum Erfahrungsbericht über die Projektarbeit kann man sich dort festlesen. Besonders beeindruckend war sicher das Projekt „Am Fluss entlang schreiben“, bei dem ca. 70 Jugendliche im Frühjahr 2013 zusammen einen Ruhrgebietsroman verfasst haben, der dann unter dem Titel „Strom abwärts. Ein Emscher Roadmovie“ im Herbst 2013 im Klartext Verlag erschien.

Quelle:

http://www.boedecker-kreis-nrw.de/

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