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Onleihe: Matthias Ulmer zur Verlags-Kritik der Bibliotheken

Die Kritik des Deutschen Bibliotheksverbands (DBV) sowie der Appell an den Gesetzgeber, den Streit um die Onleihe zu lösen (hier mehr), stößt auf Verlagsseite nicht auf Begeisterung. Matthias Ulmer, Verleger und Vorsitzender im Verleger-Ausschuss des Börsenvereins, meint, der von Verbandschefin Monika Ziller angeregte Weg über den Gesetzgeber würde am Ende keine konstruktive Lösung herbeiführen.

Quelle: http://www.buchreport.de/nachrichten/verlage/verlage_nachricht/datum/2012/10/25/im-dialog-umsatzeinbrueche-verhindern.htm

2 Comments

  1. Pingback: Gelesen in Biblioblogs (44.KW’12) « Lesewolke

  2. Frank Wiederhold

    Es geht doch letztlich darum, eine unbegrenzt verfügbare elektronische Information durch rechtliche und technische Beschränkungen künstlich zu verknappen, um ein Geschäftsmodell aus dem (vor)vorigen Jahrhundert ins nächste zu retten. Veränderungen? Nur, wenn wir genau so viel verdienen, wie vorher. Wenn das früher schon so gemacht worden wäre, gäbe es vermutlich Abgaben beim Autokauf für die Verluste von Fuhrwerksherstellern und beim Kauf von Fernsehern eine Abgabe für entgangene Gewinne von Kinobetreibern. Fazit: „Die technische Entwicklung in ihrem Lauf hält auch der Börsenverein nicht auf“. Hoffen wir, dass der Staat sich nicht dennoch als Steigbügelhalter hergibt, sondern Übergangsszenarien entwickelt. Auch die Verlage sind gut beraten, sich auf das große Sterben vorzubereiten und neue Dienstleistungen zu entwickeln.

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