IFLA Trend Report: Diskussionsergebnisse online

Die Diskussionsergebnisse zum IFLA Trend Report während der “President Elect Session” auf der IFLA-Jahrestagung in Lyon sind jetzt online (in englischer Sprache). Die Diskussion wurde nach Regionen strukturiert, damit für diese Länder regionalspezifische Maßnahmen erörtert werden konnten.
Zu den Ergebnissen: IFLA Trend Report
Es besteht die Möglichkeit sich weiter an der Diskussion zu beteiligen. Um alle Funktionalitäten verfügbar zu haben, muss man eingeloggt sein.

„Offene Räume“

Lautet der Titel der ekz-Publikation zum Thema Bibliothekseinrichtung. Es handelt sich um eine Neuauflage der gemeinsam mit Architekten gestalteten Broschüre. Vorgestellt werden aktuelle Einrichtungsbeispiele aus Wiesbaden, Forchheim, Fulda, Bad Vilbel, Bruneck/Italien und Moulins/Frankreich.
Die Publikation steht als PDF zum Download bereit und kann als Printversion bei der ekz bestellt werden.
Quelle: ekz-newsletter 9/2014

dbv: BIX wird 2015 fortgeführt

209 Bibliotheken haben sich bis zur vorgezogenen Frist am 30.09.2014 für den BIX 2015 angemeldet, teilt der dbv mit. 145 Öffentliche und 64 Wissenschaftliche Bibliotheken sind bis jetzt 2015 dabei. Die beiden Projektträger dbv und hbz haben sich deshalb entschieden, den Leistungsvergleich für Bibliotheken für 2015 zu sichern, obwohl die Finanzierung noch nicht zu 100% geklärt ist. Bibliotheken, die an einer Teilnahme interessiert sind, können sich noch bis zum 31.12.2014 anmelden:
http://www.bibliotheksverband.de/dbv/projekte/bix-bibliotheksindex.html

Um die Zukunftsfähigkeit des BIX auch über 2015 hinaus zu gewährleisten, findet im Frühjahr 2015 im hbz in Köln ein zweitägiger Kongress zur Weiterentwicklung des Bibliotheksindex statt. Weitere Informationen zum Kongress folgen in den nächsten Wochen.

Ein gelungener Cliffhanger

Der erste Coaching-Termin der Fortbildungsreihe „Kreative Content Strategien für Social Media“ war ein unerwarteter Einstieg in das Thema – unerwartet, weil die gewählten und unterhaltsamen Beispiele für das digitale und damit multimediale Erzählen von Geschichten Inhalte aus diversen Themengebieten mit unterschiedlichsten Hintergründen präsentierten, die sich mit völlig verschiedenen Intentionen an die Betrachter wenden. In Kombination mit interaktiven Spielen mit dem Ziel der intuitiven Begriffsproduktion und einer entsprechenden Hausaufgabe blieben zunächst eher Wolken von Informationen als offene Fragen im Raum, denn diese galt es zunächst selbst zu stellen.

wiki05

Ein kreativer Prozess der Ideenfindung ganz im Sinne der Veranstaltung und – nicht zuletzt dank der motivierenden Art der Social Web Rangerin Frau Ladwig – ein Wiki14gelungener Cliffhanger, der mit dem Schritt vom Allgemeinen zum Konkreten beim zweiten Coaching-Termin seine Fortsetzung fand. Der Blick auf die verschiedenen Facebook-Profile der teilnehmenden Bibliotheken war ein hilfreiches Mittel zur Verortung und Reflexion der eigenen Aktivitäten und Inspiration zugleich, unterstrichen durch die Präsentation der eigenen Einrichtung auf der Grundlage der in der Hausaufgabe erarbeiteten Begriffe.

Wiki18Hilfreich für das Entwerfen eigener Texte und dabei auflockernd war das Schreiben einer
Patchwork-Geschichte mit Hilfe ausgewürfelter Begriffen, bei der das Genre, der Ort, das Ende (gut oder schlecht) und einige weitere Details dem Zufall überlassen waren. Als Hausaufgabe gilt es nun in der nächsten Zeit, die erarbeiteten Inhalte in Form einer Serie thematisch zusammenhängender Postings der realen, virtuellen Social-Media-Welt umzusetzen.

Rabea Kammler, Stadtbibliothek Hattingen

Link zum Hattinger Web 2.0-Auftritt:
Facebook: https://www.facebook.com/Stadtbibliothek.Hattingen

Podcast: Die digtale Stadtbücherei

Am 18. Oktober strahlte Deutschland Radio Wissen eine Sendung zum Thema “Die Digitale Stadtbücherei” aus. Als Gast wurde Wibke Ladwig (http://www.sinnundverstand.net/) geladen. Als Coach im Rahmen der NRW-Initative Lernort Bibliothek hat Sie Einblicke in die Welt der Öffentlichen Bibliotheken gewinnen können. In dem Beitrag werden aktuelle Angebote von Öffentlichen Bibliotheken genannt (u.a. Onleihe, Makerspaces) und dem veralteten Bild der “Ausleihstation” entgegengestellt. Dabei werden auch Probleme angesprochen, die Öffentliche Bibliotheken bei der Bereitstellung von zeitgemäßen Angeboten haben.

“In Bibliotheken kann man mehr als nur Bücher ausleihen. Bibliotheken sind Aufenthaltsort, Lernort und sozialer Raum in einer Stadt. Oft auch der letzte nichtkommerzielle Raum.”

Ein Mittschnitt steht als Podcast auf der Homepage des Radiosenders zur Verfügung: http://dradiowissen.de/beitrag/social-reading-stadtbücherei-digital
Hinweis:
Die Erfahrungsberichte zu den Workshops “Kreative Content-Strategien” mit Wibke Ladwig finden Sie hier: http://oebib.wordpress.com/tag/content-strategie/

 

Video: “All About The Books”

Die Öffentliche Bibliothek Nashville hat ein Video mit einem Cover des Popsongs “All About The Bass” von Meghan Trainor auf YouTube hochgeladen. Dabei wurde der Text von dem Bibliotheksteam angepasst. Der Song “All About The Books” beschäftigt sich mit den Vorteilen der Angebote der Bibliothek.

We had a little bit of fun showcasing how easily Nashvillians can borrow, download and stream books, music and movies with a free library card.

Die Idee stammt von einem Beitrag der Tonight-Show mit Jimmy Fallon.

Geschenkte Wörter im Gepäck

Seit 2011 nimmt die Bibliothek am Projekt Lernort teil. ‚Social Media‘ war damals für alle Mitarbeiterinnen Neuland. 2012 wurde ein Blog gestartet, seit dieser Zeit sind wir im Web 2.0 unterwegs.

Als die Bezirksregierung nun die Möglichkeit anbot, an einer weiteren Qualifizierungsmaßnahme teilzunehmen, haben wir etwas Zeit gebraucht, um uns für die Fortbildung zu entscheiden. In einer personell sehr angespannten Situation standen alle Projekte auf dem Prüfstand. Auch die Öffnungszeiten mussten für eine Übergangszeit gekürzt werden. Trotzdem haben wir uns dann letztlich zur Teilnahme entschlossen: die Verknüpfung von virtueller und realer Welt betrachten wir mittlerweile als ein wichtiges Zukunftsprojekt, wissen aber, dass wir noch so Einiges dazulernen müssen. Deshalb wollten wir die Möglichkeit eines erneuten Coachingprozesses nutzen – solch ein Angebot erhält man schließlich nicht alle Tage!

3 von 5 Kolleginnen wurden also zur Fortbildung angemeldet, für die Aufrechterhaltung des Bibliotheksbetriebes musste ein ‚Notplan‘ erstellt werden.

Unbenannt

Eine genaue Vorstellung, was uns erwarten würde, hatten wir nicht. Wir erhofften uns neuen Auftrieb und Input für eine positive Weiterentwicklung unserer Web 2.0 – Aktivitäten. Der erste Seminartag z.B. verlangte von uns, sich nochmal grundlegende Gedanken zu machen über die Ziele unserer Aktivitäten, unser Bibliotheksprofil und die Zielgruppe. Schwierig fanden wir die gemeinsam zu lösende Aufgabe, uns einen stellvertretenden Nutzer unseres Blogs vorzustellen und näher zu beschreiben.
Diese systematische Herangehensweise hat uns gut gefallen, da man im Alltagsgeschäft diese Hintergründe schnell aus den Augen verlieren kann und wir hier die Möglichkeit hatten uns im ‚kleinen‘ Team nochmal Gedanken dazu zu machen.

Mit unzähligen Beispielen für das Digital Storytelling im Kopf und 3 bunten Zetteln mit geschenkten Wörtern im Gepäck endete für uns der 1. Tag.

Hilfreich am 2. Coachingtag war die Beurteilung unseres Blogs durch die Seminarleiterin und Kollegen und Kolleginnen der teilnehmenden Bibliotheken. Die immer wohlwollend vorgetragenen Kritikpunkte haben uns in den meisten Punkten nicht sehr überrascht, schließlich sind wir selbst auch nicht sonderlich zufrieden mit den derzeitigen Ergebnissen. Aber die Fremdwahrnehmung hat unsere Baustellen nochmal zusammengefasst und fokussiert. Wir berichten viel über Medien und Veranstaltungen und erzählen wenig Persönliches, lassen die Bibliothek nicht lebendig werden. Liegt es am (Mittel-) Alter des Bibliotheksteams, das die Bereitschaft, auch Einblicke in private Dinge zu gewähren nur in geringem Umfang vorhanden ist? Wir werden das nochmals diskutieren müssen, um einen für uns akzeptablen Kompromissweg zu finden.

Immerhin zeigte uns die Dozentin, dass in jedem von uns kreatives Potential steckt. Wir waren sehr erstaunt, dass wir in der Lage waren, innerhalb kürzester Zeit eine außergewöhnliche Geschichte zu verfassen! Storytelling ist das Schlüsselwort für eine gelungene Kommunikation mit dem Web 2.0 –Nutzer.

Jetzt gilt es, diese neuen Erkenntnisse in das Team zu tragen und in die Praxis umzusetzen, die dazu benötigte Zeit wird wie in der Vergangenheit das Hauptproblem darstellen.

Wir sind gespannt, ob und wie wir es schaffen werden, unsere ’Familienbibliothek mit Wohlfühlcharakter‘ im Web lebendig werden zu lassen. Gut dass uns die Dozentin bei dieser Hausaufgabe noch zur Seite stehen wird.

Stadtbibliothek Rheinberg

Link zum Rheinberger Web 2.0-Auftritt:
Blog: http://stadtbibliothekrheinberg.wordpress.com/