Kultur-Hackathon, Coding da Vinci

Die Deutsche Digitale Bibliothek (DDB) ruft zum ersten deutschen Kultur-Hackathon auf. Unter dem Titel “Coding da Vinci” findet der Hackathon vom 26. April bis zum 6. Juli statt. Ein Hackathon ist eine meist mehrtägige Veranstaltung, an der eine Vielzahl von Computerprogamierer, -designer, und -entwickler gemeinsam arbeiten. Die Teilnehmer erhalten eine gemeinsame Aufgabe oder Datenbasis.

Mission:

Immer mehr Bibliotheken, Galerien, Archive und Museen digitalisieren ihre Bestände. Bis Januar 2014 wurden über 30 Millionen Objekte allein über die Europeana erschlossen, davon stellt Deutschland mit über 4,5 Millionen den größten Anteil. In der Deutschen Digitalen Bibliothek sind fast 8 Millionen Verweise verzeichnet. Aber wer kann schon diese Menge übersehen? Was für Schätze sind dort zu finden?

Nun ist es an der Zeit herauszufinden, welche neuen Perspektiven und Fragestellungen sich im digitalen Umfeld für das kulturelle Erbe ergeben.

Veranstalter sind neben der Deutsche Digitale Bibliothek  auch die Servicestelle Digitalisierung Berlin (digiS), der Open Knowledge Foundation Deutschland (OKFN) und die Wikimedia Deutschland. Die Ergebnisse werden unter einer offenen Lizenz zur Nachnutzung veröffentlicht.

weiterere Informationen finden Sie auf der Projektwebseite unter: http://codingdavinci.de/

via: http://www.b-u-b.de/erster-deutscher-kultur-hackathon/

Medienpass-Kongress 27.06.14

Die vierte Ausbaustufe des Medienpasses NRW ist abgeschlossen. Im nächsten Schuljahr werden Kompetenzrahmen und Lehrplankompass für die Grundschulen und die komplette Sekundarstufe I zur Verfügung stehen. Für die Klassen 7-9/10 kann erstmalig ein digitaler Medienpass zur Dokumentation des Kompetenzerwerbs genutzt werden.
Beim Kongress werden die Ergebnisse der letzten Erprobungsphase präsentiert und Unterrichtsideen sowie Möglichkeiten für Kooperationen mit außerschulischen Partnern für alle Altersstufen vorgestellt.
Nach einem einführenden Vortrag, in dem Prof. Dr. Christoph Klimmt einen Input zum Thema „Kritischer Umgang mit Medienangeboten durch Jugendliche: Relevanz, Befunde, Herausforderungen“ geben wird, besteht in zwei Themenschienen die Gelegenheit, Workshops zu einzelnen Kompetenzbereichen zu besuchen und Einblicke in die konkrete Arbeit mit dem Medienpass NRW zu gewinnen.
Die Teilnahme am Kongress ist kostenlos. Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie ab Anfang Mai 2014 unter http://www.medienberatung.schulministerium.nrw.de/Medienberatung/Termine/

IFLA International Marketing Award 2014

Die Section on Management and Marketing der IFLA und die Emerald Group Publishing haben die Gewinner des zwölften IFLA International Marketing Award 2014 bekannt gegeben. Der erste Preis ging an die Jiří Mahen Library in Brno, Tschechien, für die Kampagne „Library in the Tram – Tram to the Library“. Insgesamt wurden 31 Bewerbungen in 4 Sprachen aus 15 Ländern eingereicht.

Weitere Informationen: http://www.ifla.org/node/8562
Zum Gewinner-Video

 

Dritte Ausschreibung zu “Lesen macht stark: Lesen und digitale Medien” 15.05.14

Ab sofort können sich Bibliotheken bis zum 15. Mai 2014 für Fördermittel im Rahmen des Projektes „Lesen macht stark: Lesen mit digitalen Medien“ über www.buendnisse-fuer-bildung.de bewerben. 87 Bibliotheken haben bereits lokale Bündnisse aufgebaut. Noch sind die zur Verfügung stehenden Mittel für 2014 nicht ausgeschöpft. Das Projektteam im dbv berät Sie gerne bei allen Ihren Fragen rund um die Antragsstellung.
Kontakt: Brigitta Wühr, wuehr(at)bibliotheksverband.de, Telefon: 030 – 6449899-13, www.lesen-und-digitale-medien.de.

Was Guillotinen mit Bibliotheken zu tun haben

Es war kein Aprilscherz, als Marianne Pohl auf der Baufachtagung 2014 am 1. April über den Einbau einer Guillotine in der Münchner Stadtteilbibliothek Hadern berichtete.
P1160065Munter erläuterte sie den 60 Teilnehmerinnen und Teilnehmern, was auf einen zukommen kann, wenn man eine RFID-Außenrückgabe in eine Brandschutzmauer einbaut. Dann müssen im Brandfall Bibliothek und Foyer auch bei der Außenrücknahme für 90 Minuten brandschutzsicher getrennt werden. Und dies kann man durch eine 10 cm dicke Stahlplatte erreichen, die sich im Brandfall vor der Rückgabeklappe herunter senkt – nach dem Prinzip einer Guillotine. Auch Badewannen-Container kommen in Münchner RFID-Anlagen zum Einsatz. Nämlich dann, wenn die eigentlichen Auffangcontainer über das Wochenende nicht genügend Kapazitäten haben. Dann kann man auch einen Wäschecontainer einsetzen. Not macht erfinderisch. So hatte Frau Pohl viele Tipps zum Thema Raumplanung und RFID-Gerätepark.

Überhaupt drehte sich auf der Baufachtagung, die die Fachkonferenz der Bibliotheksfachstellen in Deutschland veranstaltet hat, viel um Technik. Denn Bibliotheken mit Zukunftsperspektive kommen ohne eine sehr gute Technikausstattung nicht mehr aus. Nur durch den Einsatz von geschickt in den Raum eingepasster Veranstaltungstechnik können die in der Regel die zu kleinen Flächen in Öffentlichen Bibliotheken für die Umsetzung attraktiver Angebote genutzt werden. Nur so lassen sich vielfältige Kooperationsangebote mit anderen Einrichtungen und Institutionen im Stadtteil realisieren.

Wie ein roter Faden zog sich deshalb durch die zweitägige Tagung die Aufforderung, bei Neu- und Umbau den Baupartnern im Detail deutlich zu machen, welche Anforderungen man an die Ausstattung der Bibliotheksräume hat. Dabei geht es nicht darum, eine Liste mit technischen Geräten bereit zu halten. P1160020Diese wird nach Beratung mit den Profis erst später erstellt. Vielmehr müssen sich Bibliotheken darüber klar werden, welche Konzepte sie verfolgen und wie sie ihr Angebot für ihre Zielgruppen gestalten möchten. Soll ein Veranstaltungsraum ausschließlich in Kombination mit Referenten bespielt oder soll er auch noch als Arbeitsraum für Schülergruppen genutzt werden, die sich hier alleine aufhalten? Diese Entscheidung hat unmittelbar Einfluss auf die Art der eingesetzten Technik und vor allem ihren Einbau. Je mehr Selbstbedienung durch die Kunden, umso weniger sichtbar sollte Technik untergebracht werden. Gute Planung und Umsetzung schont darüber hinaus das Personal – entfallen doch aufwändige Umbaumaßnahmen vor jeder Veranstaltung später im Echtbetrieb.

Neben den Planungsbeispielen zur Bibliothekstechnik wurden auch die verschiedenen Geräte selbst beleuchtet. Bei der Wahl von Mikrofonen, Scheinwerfern und Leinwand muss man genau wissen, wofür man sie einsetzen möchte. Funkmikrofone sind beispielsweise anzumelden und es fallen monatliche Gebühren an. Das wussten die wenigsten.

Während der Tagung wurden die Stadtteilbibliotheken Hasenbergl und Hadern besichtigt.

In der Münchner Stadtteilbibliothek Hasenbergl konnten die Teilnehmenden ein P1160029Bibliothekskonzept sehen, dass den Besuchern viel Raum und Aufenthaltsqualität bot. Für 40.000 Medien stehen 1300 Quadratmeter zur Verfügung. Da bleibt viel Platz für Gaming, zum Zeitunglesen und für Kooperationsveranstaltungen mit anderen Einrichtungen. Im neu gebauten Haus sind noch P1160031weitere Einrichtungen untergebracht. Hier konnten alle Partner ihre Wünsche in die Planungen mit einbringen.

In Hadern wurde ein ungewöhnlicher Bau aus den 80er Jahren saniert. Hier ist die Stadtteilbibliothek seit fast 30 Jahren in der ersten und zweiten Etage untergebracht. Für P116004828.000 Medien stehen 800 Quadratmeter zur Verfügung, weshalb die Bibliothek einen eher klassischen Eindruck vermittelt. Es fehlt an großzügigen Freiflächen.

P1160061

Insgesamt stand die zweitägige Tagung unter keinem guten Stern. So mussten kurzfristig 4 Referentinnen und Referenten aus Krankheitsgründen ihre Teilnahme absagen. Das Münchner Vor-Ort-Team hat mit viel Engagement immer wieder das Programm umgestaltet. Hinzu kam, dass man die ursprünglich für eine Besichtigung vorgesehene Stadtteilbibliothek Westend aufgrund von Bauproblemen doch nicht besichtigen konnte. So kam der Stadtteil Hadern ins Programm. Die Fachkonferenz der Bibliotheksfachstellen sagt Danke für die tolle Organisation vor Ort. Nur durch Kreativität und die spontane Bereitschaft der Münchner Kolleginnen und Kollegen, als Referenten einzuspringen, konnte die Veranstaltung durchgeführt werden.

Das Fazit der Tagung: Bibliotheken möchten Aufenthaltsqualität und Atmosphäre vermitteln und keine Aufbewahrungsorte für Medien sein. Technik und Raumplanung wachsen immer mehr zusammen. Es genügt nicht mehr, den Platz für Regale und einige Sitzplätze zu kalkulieren. Auch für die nächste Baufachtagung bleiben noch viele Themen offen.

Die Präsentationen werden in Kürze auf der Homepage der Fachstellenkonferenz veröffentlicht.

EU-Förderung: Erasmus+ (Strategische Partnerschaften)

Alle öffentlichen und privaten Einrichtungen, die einen juristischen Status haben und eine strategische Partnerschaft im Bereich Berufsbildung oder Erwachsenenbildung planen, können noch bis zum 30.04.2014 eine EU-Förderung im „Erasmus+“ Programm beantragen.

Die Antragsformulare sind online unter:
Berufsbildung: http://www.na-bibb.de/erasmus_berufsbildung/strategische_partnerschaften/antragsverfahren.html

Erwachsenenbildung: http://www.na-bibb.de/erasmus_erwachsenenbildung/strategische_partnerschaften/antragsverfahren.html

Quelle: http://www.bibliotheksportal.de/service/nachrichten/einzelansicht/article/eu-foerderung-antragsformulare-fuer-strategische-partnerschaften-verfuegbar.html

Webinar „Können Bibliotheken E-Books kaufen?“ wird wiederholt

Auf Grund der positiven Resonanz und der inhaltlichen Überschneidung mit der aktuellen dbv-Kampagne “E-Medien in der Bibliothek – mein gutes Recht!”, wird das Webinar aus dem letzten Jahr am Dienstag, 02.04. 11h noch einmal wiederholt.
Themen:

  • Hintergrunde für die Lizensierung von E-Books
  • Rechtliche und Strategische Fragen zum Einsatz von E-Books

Anmeldung und weitere Informationen: https://www.edudip.com/webinar/%22K%C3%B6nnen-Bibliotheken-E-Books-kaufen-%E2%80%93-Argumentationshilfen-f%C3%BCr-die-digitale-Buchwelt%22/50030#description
Quelle: BZ-Newsletter 03/2014

Wettbewerb „Kooperation. Konkret.“ mit neuem Konzept 30.06.14

Auch in diesem Jahr schreibt die Medienberatung NRW im Rahmen der Initiative Bildungspartner NRW wieder den Wettbewerb “Kooperation. Konkret.” aus. Allerdings wurde das Konzept verändert. In diesem Jahr werden Kooperationskonzepte gesucht, die sich mit vielfältigen Formen des Erinnerns auseinandersetzen. Diese sollten modellhaft für die Zusammenarbeit von Schule und außerschulischem Lernort sein und im Schuljahr 2014/2015 realisiert werden können. Drei ausgewählte Konzeptideen erhalten dafür ein Preisgeld von jeweils 1000,- Euro. Die Ergebnisse werden auf dem Bildungspartnerkongress im Herbst 2015 präsentiert. Einsendeschluss ist der 30.06.2014. Mehr zu den inhaltlichen Kriterien lesen Sie unter:
www.kooperation.konkret.nrw.de

Den BIX für die Pressearbeit nutzen 22.09.14

Am 22. September 2014 findet in der Büchereizentrale Niedersachsen ein ganztägiges Seminar zum Umgang mit den Ergebnissen des Bibliotheksindex BIX für eine erfolgreiche Presse- und Öffentlichkeitsarbeit von Bibliotheken statt. In diesem Seminar erfahren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Wissenswertes rund um die Welt der Medien und üben anhand von praktischen Beispielen, Pressetexte mit dem Schwerpunkt “BIX” zu schreiben.
Weitere Informationen: www.bix-bibliotheksindex.de