Vertreter der Kultusministerkonferenz, der Jugend- und Familienministerkonferenz und der Innenministerkonferenz haben eine ressortübergreifende Informations- und Fortbildungsinitiative ins Leben gerufen, die den Fokus auf die Gefahren des Internets für Kinder und Jugendliche richtet. Die Broschüre „Im Netz der neuen Medien“ ist ein zentraler Baustein dieser Initiative. Sie dient als Einführung in das Thema und beinhaltet Basisinformationen mit Präventionstipps zum Umgang mit jugendgefährdenden Inhalten im Internet, auf Schülerhandys und in Computerspielen.
Zur Broschüre: http://www.bebis.de/aktuelles/aktuelle_informationen/news/1208955324
17. Juni 2008
Broschüre: „Im Netz der neuen Medien“
10. April 2008
Datenbank FSK-Freigaben
Die „Spitzenorganisation der Filmwirtschaft e.V.“, Dachverband der Berufsverbände der deutschen Film-, Fernseh- und Videowirtschaft, stellt eine Datenbank zur Recherche nach den FSK-Freigaben für Filme zur Verfügung.
Neben der Einstufung kann man auch Begründungen für einzelne Entscheidungen nachlesen.
http://www.spio.de/index.asp?SeitID=70
Quelle: http://dvdbiblog.wordpress.com/
26. September 2007
FAQ-Liste zum Jugendschutz
Gibt es eine gesetzliche Verpflichtung zur Altersfreigabe bei Büchern? Dürfen Bibliotheken LAN-Parties für Kinder und Jugendliche veranstalten? Wie ist mit alten Computerspielen zu verfahren, die vom Hersteller nicht mit einer Altersfreigabe gekennzeichnet sind? Diese und andere häufig gestellten Fragen zum Thema Jugendschutz in Bibliotheken haben Studenten des Instituts für Informationswissenschaft der FH Köln unter der Leitung des Juristen Prof. Peters in Form einer FAQ-Liste zusammengetragen und die dazugehörigen Antworten erarbeitet. Dafür wurden die aktuellen Gesetzestexte des Jugendschutzgesetzes und des Jugendmedienschutz-Staatsvertrages sowie entsprechende juristische Kommentare und Artikel aus juristischen und bibliothekarischen Fachzeitschriften zu Rate gezogen.
http://www.fbi.fh-koeln.de/institut/projekte/jugendschutz/FAQ-Jugendschutz.htm
Initiative für ein kindersicheres Surfen im Internet
„Ein Netz für Kinder“ heißt die Initiative, die von der Bundesregierung sowie einigen Unternehmen (darunter auch Microsoft) und Verbänden gestartet wurde und sich für ein kindersicheres Surfen im Internet einsetzt. Die Koordination dieses Projekts hat die Freiwillige Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter (FSM) übernommen. Ziel des Projektes ist das Erstellen einer Liste von Internetseiten mit kindgerechten Inhalten. Auf diesen können die Kinder frei surfen ohne unnötigen Gefahren ausgesetzt zu sein. http://www.digitale-chancen.de/content/news/index.cfm/key.1819
12. September 2007
Schutz von Kindern im Internet
Über Gefahren für Kinder und Jugendliche bei der Nutzung von Computer und Internet informiert ein Artikel bei Computerbild online. Außerdem wird über die Ergebnisse eines Tests von Filterprogrammen informiert.
Über den Test hatten wir bereits in Newsletter 2007-03 berichtet.
In einem kurzen Interview zum Schluss des Artikels beantwortet Bundesfamilienministerin von der Leyen Fragen zur Computer- und Internetnutzung von Kindern.
http://www.computerbild.de/artikel/cb-Tests-Software-So-schuetzen-Eltern-ihre-Kinder_616387.html
27. August 2007
Publikation des Deutschen Kulturrates zum „Streitfall Computerspiele“
Sind Computerspiele „Kulturgüter“ oder handelt es sich hierbei um „Schund“? Sollten Computerspiele strenger kontrolliert werden oder reichen die bestehenden Jugendschutzbestimmungen aus? Diese und weitere Fragen werden im Buch „Streitfall Computerspiele: Computerspiele zwischen kultureller Bildung, Kunstfreiheit und Jugendschutz“ diskutiert. Das Buch enthält Beiträge von Politikern, Pädagogen, Verbandsvertretern und Wissenschaftlern. Es kostet 9 € + Porto und Verpackung.
Weitere Information und Bestellmöglichkeit: http://www.kulturrat.de/shop.php
9. Juli 2007
Studie empfiehlt mehr Transparenz statt „Killerspiel“-Verbot
Eine im Auftrag des Bundesfamilienministeriums durchgeführte „Studie zur Evaluierung des Jugendschutzsystems“ für Video- und Computerspiele ergab keine Notwendigkeit für weitere Verbote sogenannter „Killerspiele“. Stattdessen empfehlen die Forscher unter anderem eine verbesserte Zusammenarbeit von USK und BPjM. Außerdem wird empfohlen, die Verbreitung von Spielen mit Gewaltdarstellungen schärfer zu kontrollieren. Die Qualität der Prüfungsgutachten sollte ebenso verbessert werden, wie die Kennzeichnung der Medien. Grundsätzlich wird das System der sogenannten „Ko-Regulierung“ für geeignet befunden.
SPD, FDP und Grüne nahmen den Bericht positiv auf und sehen sich in ihrer Einschätzung bestätigt. Kulturstaatsminister Bernd Neumann hatte sich kurz vor Bekanntgabe der Ergebnisse noch für grundsätzliche Verbote ausgesprochen. Es sei, so Neumann, „schon zu lange nur diskutiert worden.“
Weitere Informationen bei Heise Online:
http://www.heise.de/newsticker/meldung/91880/
http://www.heise.de/newsticker/meldung/91930