Suchmaschinenbetreiber Google bietet zahlreiche Web 2.0-Angebote an. Ein weiteres ist Mitte Juli zumindest als englische Beta-Version gestartet: Die Wissensplattform Knol – von engl. „knowledge“. Ob Knol der Online-Enzyklopädie Wikipedia Konkurrenz machen wird, ist noch offen, gilt aber wegen des anderen Ansatzes als unwahrscheinlich. Zumindest stellt es eine Ergänzung dar, die ihre Leistungen ebenfalls kostenlos anbietet. Einträge bei Knol verfolgen nicht das Ziel der Objektivität, sondern der Subjektivität. Anders als in der Wikipedia, sind die Autor(inn)en souveräne Eigentümer(innen) ihrer Einträge, für die sie sogar Geld erhalten. Die Autor(inn)en entscheiden, ob die Einträge durch andere bearbeitet oder auch anderswo verwendet werden dürfen. Für die Beiträge kompetenter Autor(inn)en kann das von Vorteil sein, für die Einträge weniger kompetenter Autor(inn)en stellt sich das Qualitätsproblem dadurch noch extremer.
Kürzlich gab Wikipedia bekannt, eine eigene Suchmaschine „Wikiasari“ entwickeln zu wollen (http://www.netzthemen.de/wikiasari-die-neue-wikipedia-suchmaschine). Ob Knol eine Antwort von Google hierauf ist, bleibt an dieser Stelle offen.
Online unter: http://knol.google.com/k
Quelle: http://www.mekonet.de/php/news/newsletter/2008/2008-04.php
31. August 2008
Google entwickelt Wissensplattform Knol
Preis für die Wikipedia
Die Onlineenzyklopädie Wikipedia erhält am Tag der Einheit die mit 25.000 Euro dotierte „Quadriga 2008“ für ihre „Mission der Aufklärung”. Das Onlinelexikon verwirkliche den alten Menschheitstraum, das Wissen der Welt an einem Ort zu sammeln.
Seit 2003 zeichnet der Verein Werkstatt Deutschland vier Persönlichkeiten oder Institutionen pro Jahr aus, die „durch ihr Engagement ein Zeichen für Aufbruch, Erneuerung und Pioniergeist setzen”.
Den Preis wird Wikipedia-Gründer Jimmy Wales entgegennehmen, das Preisgeld soll der Verein Wikimedia Deutschland erhalten.
Die drei anderen Preisträger des Jahres 2008 sind der Franziskaner Eckart Höfling mit seinem Engagement für Jugendliche in Brasilien, der serbische Präsident Boris Tadic mit seinem Ziel, Serbien in die Europäische Union zu führen und der Musiker Peter Gabriel, Gründer der Gruppe Witness, die Menschenrechtsverletzungen mit Videos im Internet dokumentiert.
Quellen: http://bibliothekarisch.de/blog/2008/08/21/preis-fuer-die-wikipedia/
http://www.golem.de/0808/61844.html
30. August 2008
Google maps Link in eigene Seite einbinden
Um einen Link mit dem passenden Stadtplanausschnitt in Google maps einzufügen, genügt es, die Adresse an die Basis-URL anzuhängen. Die Postleitzahl kann dabei meistens weggelassen werden (außer bei Orten, die es mehrfach gibt, wie Frankfurt oder Landsberg).
Hier die Basis-URL:
<a href=“http://maps.google.com/maps?q=“>Linktext</a>
Hinter das Gleichzeichen (=) Adresse einfügen, z. B. für das Dienstgebäude der Bezirksregierung Fischerstr. 10:
<a href=“http://maps.google.com/maps?q=Fischerstr. 10 40472 Düsseldorf“>Dienstgebäude Fischerstraße</a>
Der Text zwischen den Winkelklammern (>Text</a>) erscheint auf der Internetseite als Link:
Dienstgebäude Fischerstraße
Soll sich der Link auf einer neuen Seite öffnen, wird hinter der Adressangabe mit einem Leerzeichen vorweg target=“_blank“ angehängt:
<a href=“http://maps.google.com/maps?q=Fischerstr. 10 40472 Düsseldorf“ target=“_blank“>
Quelle: c’t 17/2008, S. 178
Wegweiser durch die digitale Welt hilft älteren Bürgerinnen und Bürgern
Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO) hat mit der finanziellen Unterstützung des Bundesverbraucherschutzministeriums eine Informationsbroschüre aufgelegt, die zeigt, wie das Internet den Lebensalltag bereichern und erleichtern kann. In leicht verständlicher Sprache führt der Wegweiser insbesondere Ältere an die Nutzung der modernen Kommunikationstechnologie heran. Die 80-seitige Broschüre kann kostenfrei bei der BAGSO bestellt werden.
Weitere Informationen: http://www.bagso.de
Quelle: dbv-Newsletter Ausgabe 123 vom 31.7.2008
http://www.bibliotheksverband.de/nlarchiv/nl123.html
29. August 2008
Mit Web 2.0 zum Online-Katalog der nächsten Generation
lautet der Titel einer Präsentation, die vorab Ergebnisse von Fabienne Kneifels Mastearbeit vorstellt. Sie präsentiert „ein Katalog 2.0-Konzept für die Stadtbücherei Frankfurt am Main“ und Ergebnisse einer Nutzerbefragung zum Katalog.
Die Präsentation kann man sich beim Dienst „Slideshare“ ansehen:
http://www.slideshare.net/fabi_k/mit-web-20-zum-onlinekatalog-der-zukunft?src=embed
Quelle: http://log.netbib.de/archives/2008/08/12/katalog-20-und-nutzererwartungen/
Nettetal: Wissenschaft für Kinder
Bei dem mit Landesmitteln geförderten Projekt „Kleine Forscher – große Geister“ der Stadtbücherei Nettetal werden nach dem Vorbild der „Kinder-Universität“ in Tübingen von Wissenschaft-lern Vorträge für Kinder gehalten. Außerdem gibt es Experimente und eine Museumsführung.
So sollen Kinder von acht bis zwölf Jahren für Naturwissenschaft begeistert werden.
Die Bücherei will mit den naturwissenschaftlichen Themen vor allem Jungen ansprechen und sich den Schulen als Bildungspartner präsentieren.
RP Online berichtete: http://www.rp-online.de/public/article/607624
Informationsportal: Familien-Wegweiser
Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend bietet ein umfassendes Informationsportal für Familien in verschiedenen Lebensphasen an.
Es enthält eine Vielzahl von Tipps für Eltern sowie für Kinder und Jugendliche.
Weitere Informationen: http://www.familien-wegweiser.de
Quelle: dbv-Newsletter Ausgabe 123 vom 31.7.2008
http://www.bibliotheksverband.de/nlarchiv/nl123.html
28. August 2008
Telekom experimentiert mit elektronischer Zeitung
Die Deutsche Telekom erarbeitet derzeit zusammen mit der TU München ein E-Paper-Konzept, bei dem Kunden eine auf personalisierte elektronische Zeitung abrufen können.
Noch ist man auf der Suche nach Inhaltslieferanten.
Ab Herbst soll ein Testprogramm in Berlin mit einigen Dutzend Kunden durchgeführt werden.
Die Telekom will aber weder eigene Geräte entwickeln, noch selbst Inhalte anbieten.
Der Vorstoß wird als Reaktion auf Amazons Erfolg mit dem „Kindle“ und eine Entwicklung der France Telecom gewertet, die unter dem Namen „Read & Go“ Inhalte von 7 Tageszeitungen auf einem Tablet PC anbietet, momentan noch im Teststadium mit 150 Personen.
Der Arbeitstitel des Projektes lautet „News4Me“: http://www.laboratories.telekom.com/ipws/Deutsch/News/Archiv/2008/Pages/News4Me.aspx
Quelle: http://bibliothekarisch.de/blog/2008/08/04/elektronisches-papier-telekom/
Handbuch zu Open Access
Die Frage, ob mit öffentlichen Mitteln gefördertes, wissenschaftliches Wissen im Internet für den Nutzer kostenlos verfügbar sein soll (sog. „Open Access“), wird kontrovers diskutiert. Das Thema hat bildungs-, forschungs-, rechts- und wirtschaftspolitische Dimensionen. Während die einen ein Innovationspotenzial für Bildung und Forschung hervorheben, fragen andere nach der Zukunft der Wissenschaftsverlage. Neue Geschäftsmodelle und der Zusammenhang von „Open Access“ mit Urheberrechtsvorschriften werden diskutiert. Bei der konkreten Umsetzung von
Open-Access-Modellen stellen sich Fragen zu Qualitätssicherung, Archivierung und Finanzierung.
Die Deutsche UNESCO-Kommission hat ein Handbuch zum Thema Open Access herausgeben, das über Chancen und Herausforderungen dieses Modells informiert und das Thema aus einer Vielzahl von Perspektiven beleuchtet. Es liegt als gedruckte und elektronische Version zum kostenlosen Herunterladen vor.
Weitere Informationen: http://www.unesco.de/openaccess.html?&L=0
Direkt zum Handbuch: http://www.unesco.de/fileadmin/medien/Dokumente/Kommunikation/Handbuch_Open_Access.pdf(137 S., 2,74 MB)
Quelle: dbv-Newsletter Ausgabe 123 vom 31.7.2008
http://www.bibliotheksverband.de/nlarchiv/nl123.html
Neue Broschüre zum Thema kreative Handynutzung
Die neue Broschüre „handy life“ soll Jugendliche motivieren, ihr Handy kreativ zu nutzen und eigene Medieninhalte zu erstellen: Videoclips, Klingeltöne oder Cellcasts. Das alles sind Anwendungen, die mit den meisten moderneren Handys kein Problem mehr darstellen, oft aber ungenutzt bleiben. Im handlichen Format beantwortet die Broschüre auf 52 Seiten, wie sich das technische Potenzial des Handys ausschöpfen lässt: Wie produziere ich einen Handy-Clip? Wie kann ich ihn online meinem Publikum präsentieren? Wo finde ich Tools, mit denen ich Handylogos und Klingeltöne selbst erstellen kann? Fragen wie diese, werden in einfacher und jugendge-rechter Sprache geklärt. Wer die technischen Hürden genommen hat und seinen fertigen Video-clip einem breiteren Publikum vorstellen möchte, kann ihn dann bei netzcheckers.de hochladen oder als Beitrag beim Handy-Clip-Wettbewerb „Ohrenblick mal“ einreichen.
Die Handybroschüre ist vom Projekt Jugend online/netzcheckers.de bei IJAB und von Lizzynet/Schulen ans Netz entwickelt worden und kann kostenlos mit einer E-Mail an jon@ijab.de bestellt oder unter folgendem Link im PDF-Format herunter geladen werden: http://www.mekonet.de/NL4aus08M05.
Die Internetseite zum „Ohrenblick mal“ Wettbewerb findet sich unter:
http://www.ohrenblick.de/ .
Quelle: http://www.mekonet.de/php/news/newsletter/2008/2008-04.php