Die Vorbereitungen für den Umstieg von MAB2 auf MARC 21 als einheitliches Austauschformat sind weitgehend abgeschlossen. Noch in Arbeit sind die Konkordanz MARC 21 – MAB2, das Editionssystem, die Übersetzung von MARC 21 Concise und die Expertise über MARCXML. Der Umstiegszeitpunkt ist abhängig von der Fertigstellung der Konkordanz.
Weitere Informationen: http://www.d-nb.de/standardisierung/afs/newsletter2007_06.htm#marc21
23. Dezember 2007
Umstieg auf MARC 21
22. Dezember 2007
Umfrage zu Bibliotheksgesetzen
Christian Hauschke vom Infobib-Weblog hat den Entwurf für ein Bibliotheksgesetz in Thüringen zum Anlass für eine Umfrage genommen. Darin bittet er alle Landtagsfraktionen (außer der NPD) in allen Bundesländern mit Ausnahme von Thüringen darum, ihren Standpunkt zu einem Landesbliotheksgesetz zu erläutern. Die Resonanz ist bisher noch gering, die Antworten werten weiter gesammelt.
Zur Umfrage: http://infobib.de/blog/2007/12/10/umfrage-zu-landesbibliotheksgesetzen/
Die Antworten: http://infobib.de/blog/2007/12/10/ergebnisse-der-umfrage-zu-landesbibliotheksgesetze/
Sitzung des Standardisierungsausschusses November 2007
Am 28. November 2007 hat der Standardisierungsausschuss zum 15. Mal getagt. Themen waren neben der Berufung der Expertengruppen in erster Linie die Zusammenarbeit der Verbundsysteme sowie der Stand der Umsetzung der Beschlüsse zur Internationalisierung der deutschen Standards.
Weitere Informationen: http://www.d-nb.de/standardisierung/afs/newsletter2007_06.htm#sta
Um die Kontinuität der Arbeit insbesondere im Zusammenhang mit der Internationalisierung der Regelwerke und des Formats zu gewährleisten, hat der Standardisierungsausschuss beschlossen, abweichend von dem in der Geschäftsordnung beschriebenen Regelfall, für die Amtszeit 2008 bis 2010 ausnahmsweise auch Personen zu berufen, die bereits zwei Amtszeiten Mitglied einer Expertengruppe sind.
Weitere Informationen: http://www.d-nb.de/standardisierung/afs/newsletter2007_06.htm#eg
21. Dezember 2007
JIM-Studie 2007 jetzt veröffentlicht
Bereits im Oktober haben wir auf die ersten Ergebnisse der JIM-Studie 2007 hingewiesen. Jetzt kann der Gesamtbericht bestellt oder heruntergeladen werden: http://www.mpfs.de/
20. Dezember 2007
Online-Shop für fremdsprachige Kinderbücher
Ibambiboo heißt der Online-Shop für Kinderbücher in englischer, französischer, italienischer und spanischer Sprache, bei dem man auch Hörbücher und Lernmaterial für Drei- bis Zwölfjährige bestellen kann. Die Auswahl der Titel basiert auf internationalen Kinderbuch-Charts, Prämierungen und Awards, darüber hinaus werden auf internationalen Buchmessen Neuerscheinungen ausgesucht. Anspruchsvolle Geschichten und gute Bilder sind dem Anbieter wichtig.
http://www.ibambiboo.de/shop/index.php
Workshop Kinder- und Jugendbibliotheken 11./12.2.2008
Zusammen mit der DBV-Expertengruppe „Kinder- und Jugendbibliotheken“ führt das Weiterbildungszentrum der Freien Universität Berlin am 11. und 12. Februar 2008 einen Workshop „Kinder- und Jugendbibliotheksarbeit“ durch. Vorgestellt werden Praxisbeispiele aus vielen Städten und Bibliotheken. Außerdem steht ein Einblick in holländische Kinderbibliothekskonzepte auf der Tagesordnung.
Das ausführliche Programm finden Sie auf der Homepage des FU-Weiterbildungszentrums unter
http://www.fu-berlin.de/weiterbildung
Schriftliche Anmeldung werden beim Weiterbildungszentrum angenommen.
19. Dezember 2007
Broschüre zur Altersstruktur der Wanderungen im Regierungsbezirk Düsseldorf
Die mittlerweile flächendeckenden Geburtendefizite werden im Regierungsbezirk Düsseldorf nicht mehr kompensiert und Wanderungsgewinne einzelner Kommunen gehen zu Lasten anderer Städte in der Region. Wegen dieses Charakters der Wanderungen als Nullsummenspiel ist die Bezirksplanungsbehörde in Weiterführung des Siedlungsmonitorings der Frage nachgegangen, wie die Altersstruktur der Wanderungen aussieht. Untersucht wurden die Zeiträume 1987 bsi 1996 sowie 1997 bis 2006. Hier die wichtigsten Ergebnisse:
1. Weiterhin gibt es die so genannte „Familienwanderung“ aus den Kernstädten in das Umland. In der zweiten untersuchten Periode hat sich das „Umland“ zudem räumlich über die bisherige Ballungsrandzone hinaus erweitert. Typischerweise ist ein Wanderungsgewinn sowohl bei schulpflichtigen Kindern bis zu 18 Jahren als auch in der Altersgruppe der 30-50-jährigen zu verzeichnen.
2. In den Zuwanderungskommunen sinkt anschließend die Zahl der Kinder weiter: die Familienwanderung ist mithin eine Wanderung mit vorhandenen Kindern, weniger um noch Kinder zu bekommen.
3. Von der „Bildungswanderung“ vor allem zum Zweck der (Fach-)Hochschulausbildung der 18-24-jährigen profitieren insbesondere die Hochschulstandorte.
4. Gewinne in der Gruppe der jungen Erwerbsfähigen (25-40 Jahre) verzeichnen vor allem große Städte mit einem attraktiven und hoch qualifizierten Arbeitsplatzangebot, allen voran die Landeshauptstadt Düsseldorf.
5. Gute Ausbildungsmöglichkeiten, qualifizierte Arbeitsplätze und ein attraktives städtebauliches und kulturelles Umfeld sind wichtige Faktoren für Wanderungsgewinne bei den 20-40-jährigen.
6. Bei den Senioren verzeichnet der Regierungsbezirk Düsseldorf ebenso wie NRW insgesamt nach wie vor Wanderungsverluste.
7. Der in den Medien oft genannte Trend „Senioren zurück in die Stadt“ konnte sich statistisch bislang nicht belegen lassen.
Die Ergebnisse sind in einer Broschüre zusammengefasst, die im Internet heruntergeladen werden kann:
http://www.bezreg-duesseldorf.nrw.de/BezRegDdorf/autorenbereich/Dezernat_62/Statistik/Datenmosaik.php
dbv-Seminar zum Gemeinnützigkeits- und Spendenrecht 14.4.2008
Der dbv bietet am 14. April 2008 ein Seminar zum Gemeinnützigkeits- und Spendenrecht an. Am selben Tag findet die Konferenz der Freundeskreise statt. Weitere Informationen und Anmeldung:
http://www.bibliotheksverband.de/fortbildung/index.html
18. Dezember 2007
Regierungsbezirk Düsseldorf: erstmals in allen Kommunen mehr Todesfälle als Geburten
Was die Demografieforscher seit vielen Jahren prognostizierten, ist im ersten Halbjahr 2007 erstmalig flächendeckend Wirklichkeit im Regierungsbezirk Düsseldorf: in sämtlichen Kommunen gab es mehr Todesfälle als Geburten. Insgesamt übertrafen in diesem Zeitraum die Sterbefälle die Geburten um über 8000. Die positive Wanderungsbilanz mit über 3000 Personen konnte dieses Defizit nicht wettmachen, so dass die Bevölkerungszahl erneut um über 5000 Personen schrumpfte.
Nur im Kreis Kleve und der Landeshauptstadt Düsseldorf waren die Wanderungsgewinne nennenswert höher als die Geburtendefizite. Die größten Einwohnerverluste verzeichnen Duisburg und Wuppertal.
Quelle: Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik NRW
http://www.lds.nrw.de/presse/pressemitteilungen/2007/pres_178_07.html
Auskunft bei der Bezirksregierung Düsseldorf erteilt Herr Cramer, Telefon: 0211-475-2364 oder gerhard.cramer@brd.nrw.de
17. Dezember 2007
NRW: Bildungspartner VHS und Schule
Das Ministerium für Schule und Weiterbildung NRW und die Kommunalen Spitzenverbände Städtetag NRW, Städte- und Gemeindebund NRW und Landkreistag NRW haben eine gemeinsame Förderung der Zusammenarbeit von Schulen und Volkshochschulen vereinbart. Das Vorhaben wird unterstützt und begleitet vom Landesverband der Volkshochschulen von NRW und der Medienberatung NRW.
Informationen sind der Broschüre der Medienberatung NRW „Gemeinsam für eine neue Lernkultur in NRW“ zu entnehmen: http://www.medienberatung.nrw.de/FachThema/Publikationen/mbnrw_imagebroschuere.pdf (13 S., 1 MB)