Unter dem Titel „Never run a changing system? – Über die Chancen des Einsatzes „Sozialer Software“ in der Bibliotheksarbeit“ widmen sich Dr. Jürgen Plieninger, Edlef Stabenau und Lambert Heller den Einsatzmöglichkeiten von „Web 2.0“-Diensten für Bibliotheken. Ausgehend von einer Beschreibung des „Internet-Nutzers von morgen“ stellen Sie die Palette der Angebote vor und fordern ihre Berufskollegen auf, sie selbst auszuprobieren und in den Bibliotheksalltag zu integrieren. Sie gehen auch auf verschiedene Bedenken und Schwierigkeiten ein und liefern Argumente, diese zu überwinden.
Vorgestellt werden Weblogs, Wikis, RSS, Soziale Lesezeichen, der „Katalog 2.o“, die soziale Literaturverwaltung, Podcasts, Bildverwaltung, soziale Dokumentenbearbeitung und „Mashups“.
Der Aufsatz ist in B.I.T. online, Ausgabe 3/2007 erschienen und im Internet verfügbar:
http://www.b-i-t-online.de/heft/2007-03/fach4.htm
oder als pdf auf Jürgen Plieningers Seite: http://homepages.uni-tuebingen.de/juergen.plieninger/BIT_2007_03_Plieninger_Stabenau_Heller.pdf (8 S., 404 KB)
28. September 2007
Web 2.0-Dienste in der Bibliotheksarbeit
27. September 2007
Tönisvorst sucht FaMI
Die Stadt Tönisvorst sucht eine(n) Bibliothekassistentin bzw. Fachangestellte(n) für Medien- und Informationsdienste zum nächstmöglichen Zeitpunkt.
Die Wochenarbeitszeit beträgt 30 Stunden, die Vergütung TVÖD Entgeltgruppe 6. Die Stelle ist unbefristet.
Aufgabenschwerpunkte sind der Ausleih- und Informationsdienst, Medienbearbeitung und der Bereich Öffentlichkeitsarbeit.
Bewerbungen sind bis zum 15.10 an die Stadt zu schicken:
Stadt Tönisvorst, Postfach 1453, 47910 Tönisvorst.
Fragen beantwortet die Leiterin der Stadtbücherei, Carmen Alonso, Telefon 02151 / 999-201.
Auf der Internetseite der Stadt Tönisvorst ist der komplette Anzeigentext (pdf, 1 S., 116 KB) veröffentlicht.
26. September 2007
Image und Branding von Bibliotheken 22.11.
Die Managementkommission des DBV führt am 22.11.2007 einen „Roundtable“ zum Thema „Image und Branding von Bibliotheken“ durch. Im „Roundtable“ werden Wege aufgezeigt, wie sich Bibliotheken als Marke im Bewusstein und auf der Agenda der Öffentlichkeit, der Kunden und Entscheidungsträger etablieren können. Teilnahmebeitrag 25 €. Anmeldungen bis zum 16. November bei Dr. Michael Hansen, Universitätsbibliothek Mannheim, Telefon 0621 /181-3018, E-Mail: Michael.Hansen@bib.uni-mannheim.de
Weitere Informationen:
http://www.bibliotheksverband.de/ko-management/dokumente/Roundtable-11-2007.pdf (2 S., 44 KB)
Urheberrechtstagung in Göttingen 31.10.
Am 31.10.2007 veranstaltet der Lehrstuhl für bürgerliches Recht, Handels- und Wirtschaftsrecht, Rechtsvergleichung, Multimedia- und Telekommunikationsrecht in Zusammenarbeit mit der Niedersächsischen Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen eine Tagung zum Thema „Der Zweite Korb Urheberrecht“ – Was bringt die Reform den Bibliotheken, Universitäten und Verlagen? Neben Bibliothekaren, Archivaren und Mitarbeitern von Bildungseinrichtungen richtet sich die Veranstaltung auch an Verlage und Praktiker aus dem Bereich des Urheberrechts und des Verlagsrechts. Tagungsort ist die Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen.
Tagungsinformationen und Anmeldung: http://urheberrechtstagung.de/
Schulbibliothekstag NRW 16.10.
Der 4. nordrhein-westfälische Schulbibliothekstag der LAG Schulbibliotheken findet am 16. Oktober 2007 im Jugendbibliothekszentrum Altendorf in Essen statt. Das Tagungsthema lautet „Leseförderung – Lesekompetenz“. Anmeldungen bei Frau Heitkamp, Essen-Altendorf: maria.heitkamp@stadtbibliothek.essen.de
RSWK-Gesamtausgabe in elektronischer Form
In den vergangen Jahren wurde von der bibliothekarischen Öffentlichkeit wiederholt der Wunsch nach einer elektronischen Ausgabe der RSWK geäußert. Die Deutsche Nationalbibliothek stellt nun auf ihrer Website eine elektronische Version der Gesamtausgabe kostenfrei zur Verfügung:
http://nbn-resolving.de/urn/resolver.pl?urn:nbn:de:1111-20040721235 (pdf, 480 S., 2,96 MB)
ISBN ab 2008 mit neuem Präfix
Die Internationale ISBN-Agentur kündigt den Start der ISBN-Vergabe mit dem neuen Präfix 979 an, das ab dem zweiten Quartal 2008 vergeben wird. Mit Einführung der 13-stelligen ISBN Anfang 2007 erhielten alle Nummern zunächst das Präfix 978, so dass in einer Übergangsphase mit den alten 10- und den neuen 13-stelligen ISBN parallel gearbeitet werden konnte. Sobald das Präfix 979 eingeführt ist, können keine 10-stelligen Nummern mehr parallel verwendet werden, da dies zur Doppelung von Nummern führen könnte. Buchhandels- und Bibliothekssysteme müssen daher für die Verarbeitung der 13-stelligen ISBN vorbereitet werden. Sowohl Länder- als auch Verlagskennungen werden sich im Zuge der Umstellung auf das Präfix 979 ändern, da das Vergabesystem im Hinblick auf eine effektivere Ausnutzung der Nummernkontingente optimiert wird, nachdem in Folge der neueren Entwicklungen v.a. beim elektronischen Publizieren die Nummerkapazitäten erweitert werden müssen. Die Länderkennungen werden künftig nicht mehr auf Sprachen, sondern auf politischen Einheiten beruhen. Dies bedeutet die Abkehr vom bisherigen System, das Ende der 1960er Jahre konzipiert wurde. Weitere Informationen über Brian Green bei der Internationalen ISBN-Agentur. E-Mail:brian@isbn-international.org
Richtlinien zur Einführung der 13-stelligen ISBN:
http://www.german-isbn.org/pdf/isbn13_Guidelines1.pdf (11 S., 160 KB)
Bibliotheken und Senioren
Die Internetseite http://www.bagso.de/ der Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO) bietet einen guten Überblick über - gerade auch vor Ort tätige - Organisationen und deren inhaltliche Angebote. Hier lassen sich Anknüpfungspunkte für mögliche Kooperationen finden und Informationen zu spezifischen Interessen von Senioren gewinnen. Per E-mail können Publikationen angefordert werden, Lesetipps weisen auf themenspezifische Neuerscheinungen hin. Positionspapiere und Stellungnahmen der BAGSO in der Rubrik „Positionen“ bieten den Bibliotheken reichhaltiges Material für eigene Überlegungen.
Google News geht unter die Inhalte-Anbieter
Der Suchmaschinenbetreiber Google wird innerhalb seiner Nachrichtensuche „Google News“ künftig auch eigene Inhalte bereithalten. Das Unternehmen schloss dazu jetzt eine Vereinbarung mit den Nachrichtenagenturen AFP, AP, Canadian Press und der britischen Press Association. Vorgesehen ist, dass „Google News“ in der Ergebnisübersicht künftig nicht nur die Nachrichten-Angebote von Inhalte-Anbietern wie Zeitungen und Online-Magazinen auflistet, sondern auch auf die Meldungen der Agenturen direkt verweist, die Google in seinen Seiten einbinden wird.
Weitere Informationen: http://www.dwdl.de/features/printview/index.php?id=12396
FAQ-Liste zum Jugendschutz
Gibt es eine gesetzliche Verpflichtung zur Altersfreigabe bei Büchern? Dürfen Bibliotheken LAN-Parties für Kinder und Jugendliche veranstalten? Wie ist mit alten Computerspielen zu verfahren, die vom Hersteller nicht mit einer Altersfreigabe gekennzeichnet sind? Diese und andere häufig gestellten Fragen zum Thema Jugendschutz in Bibliotheken haben Studenten des Instituts für Informationswissenschaft der FH Köln unter der Leitung des Juristen Prof. Peters in Form einer FAQ-Liste zusammengetragen und die dazugehörigen Antworten erarbeitet. Dafür wurden die aktuellen Gesetzestexte des Jugendschutzgesetzes und des Jugendmedienschutz-Staatsvertrages sowie entsprechende juristische Kommentare und Artikel aus juristischen und bibliothekarischen Fachzeitschriften zu Rate gezogen.
http://www.fbi.fh-koeln.de/institut/projekte/jugendschutz/FAQ-Jugendschutz.htm